Limburger Bischofs-Skandal: Zukunft von Tebartz’ Fahrer ist ungewiss

Die Abwicklung der der Ära „Tebartz-van Elst“ im Bistum Limburg schreitet voran. Das Sekretariat des gestürzten Skandal-Bischofs wurde geschlossen, die Zukunft seines Fahrers ist jedoch ungewiss. Der zurückgetretene Limburger Bischof Tebartz-van Elst wird wohl künftig nicht mehr chauffiert werden. Der zurückgetretene Limburger Bischof Tebartz-van Elst wird wohl künftig nicht mehr chauffiert werden.
Limburg.  Der emeritierte Bischof wohnt nach wie vor in seiner Residenz am Domberg, sein Sekretariat im Diözesanen Zentrum St. Nikolaus ist aber jetzt geschlossen worden. Eine Sekretärin hat Franz-Peter Tebartz-van Elst allerdings noch. „Sie wird ihm stundenweise für Dienste, die im Interesse des Bistums sind, zur Verfügung gestellt“, sagte Bistumssprecher Stephan Schnelle gestern auf Anfrage der Nassauischen Neuen Presse.

Nach seinen Angaben bereitet sich Tebartz auf den Umzug vor. Der 54-Jährige suche eine Bleibe außerhalb der Diözese; bis dahin zahle er Miete.

Bilderstrecke Der Luxus-Bischof von Limburg Eine teure neue Residenz, ein Luxusflug nach Indien, prunkvolle Gottesdienste - seit langem gibt es Verschwendungsvorwürfe gegen den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Das Vertrauen der Gläubigen ist erschüttert. Am 26. März 2014 wurde nun schließlich bekannt: Der Papst lässt den gestrauchelten Bischof nicht in sein Bistum zurückkehren.<br />&nbsp;<br />In unserer Fotostrecke listen wir chronologisch auf, warum der Limburger Bischof in Ungnade gefallen ist. Im zweiten Teil unserer Strecke sehen Sie dann Bilder vom Sitz des "Limburger Oberhirten." Fotos: Archiv 19. August 2012: Tebartz-van Elst wird Verschwendung vorgeworfen. Er sei erster Klasse nach Indien geflogen, um dort soziale Projekte zu besuchen, berichtet das Magazin «Der Spiegel». Das Bistum weist die Vorwürfe zurück. 29. Mai 2013: Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Limburger Bischof wegen möglicher Falschaussage über ein Upgrade in die Business-Class bei einem Flug nach Indien.

Die Mitarbeiter des Bischofs haben zum 1. Mai neue Aufgaben im Bischöflichen Ordinariat (BO) übernommen – bis auf einen. Offen ist lediglich die Zukunft seines engsten Vertrauten. Mit dem bundesweit bekanntgewordenen Fahrer, der laut Medienberichten mehr verdienen soll als der Weihbischof (rund 7.300 Euro im Monat), ist die Bistumsleitung laut Schnelle noch im Gespräch; derzeit befindet er sich im Urlaub.

Dernbacher Schwestern verlassen Limburg

Tebartz’ persönlicher Referent ist künftig in gleicher Funktion für den Apostolischen Administrator, Weihbischof Manfred Grothe, tätig, für den auch zwei der drei Sekretärinnen arbeiten werden. Die dritte geht ins Sekretariat von Andreas von Erdmann im Dezernat Schule und Bildung.

Der zweite Referent unterstützt bis September die Projektleitung für die Pfarreiwerdungsprozesse. Danach wird er die Ausbildung zum Pastoralreferenten in der Diözese absolvieren.

Die beiden Dernbacher Schwestern, die mit dem Bischof auf dem Domberg eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft gebildet und seinen Haushalt versorgt haben, werden Limburg verlassen und neue Aufgaben in Niederlassungen des Ordens in Deutschland übernehmen.“

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Zukunft von Tebartz’ Fahrer ist ungewiss
Die Abwicklung der der Ära „Tebartz-van Elst“ im Bistum Limburg schreitet voran. Das Sekretariat des gestürzten Skandal-Bischofs wurde geschlossen, die Zukunft seines Fahrers ist jedoch ungewiss.
http://www.fnp.de/rhein-main/limburgerbischof/Zukunft-von-Tebartz-Fahrer-ist-ungewiss;art25268,855283
15.05.2014
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Limburger Bischofs-Skandal
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