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Sondierung an Hessen: Das sind die Wunschzettel für Schwarz-Grün

Von Nach der Wahl ist vor dem Koalitionsvertrag: Viele Organisationen formulieren noch schnell ihre Wünsche an CDU und Grüne. Vor allem Unternehmer haben derzeit viele Anliegen.
Die Koalitionsgespräche von Schwarz-grün werden wohl noch eine Weile weitergehen - aber von außen kommen schon jede Menge Wünsche. Foto: dpa Die Koalitionsgespräche von Schwarz-grün werden wohl noch eine Weile weitergehen - aber von außen kommen schon jede Menge Wünsche. Foto: dpa
Wiesbaden. 

Kurz vor Weihnachten sind Wunschzettel ja ein durchaus gängiges Mittel, doch was auf die potenziellen Koalitionäre CDU und Grüne derzeit niederprasselt, das ist schon mehr ein vorgezogenes Silvesterfeuerwerk: Von allen Seiten hagelt es Wünsche. Ob von Gewerkschaft oder Wirtschaftsverband, von Umweltschützern, Flüchtlingsvertretungen oder Fluglärmgegnern, alle richten in diesen Tagen eindringliche Appelle an die Politiker, die seit dem 25. November über eine neue Regierung in Hessen verhandeln.

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VhU-Geschäftsführer Volker Fasbender.
Am schnellsten war die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU): Schon am 22. November und noch vor der Pressekonferenz, auf der die CDU ihren Koalitionswunsch mit den Grünen bekanntgab, richtete der Verband einen Appell an „mögliche“ schwarz-grüne Koalitionsverhandler: Hessen müsse wettbewerbsfähig, innovationsfreundlich und chancengerecht bleiben, dafür sei es „absolut erfolgskritisch“, den Frankfurter Flughafen „in der Champions League zu halten.“

Die Wunschliste der Unternehmer umfasste indes noch weitere Punkte: Industrie und Infrastruktur fit halten, mit dem „Schuldenmachen aufhören“, das Bildungssystem leistungs- und berufsorientiert weiterentwickeln und das Vermögen an Gebäuden, Straßen, Schienen und Versorgungsnetzen für die nächste Generation erhalten. Ein ganz schön dickes Paket, das die Unternehmer da bei den Verhandlern abliefern ließen.

 

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