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Koalitionsverhandlungen in Hessen: Lufthansa droht Hessen-CDU

Nach der Pilotenvereinigung warnt nun auch die Lufthansa die Hessen-CDU vor allzu großen Zugeständnissen in Sachen Terminal 3 und Lärmschutz gegenüber den Grünen. Die Airline droht indirekt sich andere "Drehscheiben" auszusuchen.
Die Lufthansa warnt die Hessen-CDU vor Zugeständnissen an die Grünen. Foto: Boris Roessler/Archiv Die Lufthansa warnt die Hessen-CDU vor Zugeständnissen an die Grünen. Foto: Boris Roessler/Archiv
Lufthansa-Chef Christoph Franz. Foto: Boris Roessler/Archiv Bild-Zoom
Lufthansa-Chef Christoph Franz. Foto: Boris Roessler/Archiv
Der Lufthansa-Vorstandschef Christoph Franz warnt die CDU in Hessen vor Zugeständnissen an die Grünen beim Lärmschutz und dem Ausbau des Frankfurter Flughafens. Dem «Handelsblatt» (Mittwoch) sagte er: «Das ist die zentrale Drehscheibe unseres Konzerns in Frankfurt. Ich kann nur hoffen, dass uns das Leben hier nicht noch schwerer gemacht wird.» Die von den Grünen geforderte Ausweitung des Nachtflugverbots um morgens und abends jeweils eine Stunde würde das komplexe Drehkreuz-System in Frankfurt infrage stellen - und das Geschäft der Lufthansa gravierend beeinträchtigen.

Wenn Schwarz-Grün außerdem «das Terminal drei auf Eis legen will, dann wäre Wachstum nur in anderen Drehscheiben der Lufthansa-Gruppe möglich», sagte Franz weiter. CDU und Grüne in Hessen hatten am Montag ihre Verhandlungen über die Bildung einer Landesregierung aufgenommen.

Flughafen Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv
Pilotenvereinigung protestiert

Die Piloten äußern ihren Mißmut über die angekündigten Beschränkungen für den Flugbetrieb in Frankfurt. Sie sorgen sich um die Zukunft.

clearing
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