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Schwarz-grüne Koalition: Das sagen Wetterauer Politiker

Der schwarz-grüne Koalitionsvertrag in Hessen ist unter Dach und Fach. Morgen müssen die Parteigremien noch zustimmen. Doch bei Christdemokraten wie Grünen in der Wetterau herrscht nicht nur Zufriedenheit über die neue Konstellation.
Schritt für Schritt prüfen die Friedberger Grünen das Koalitionspapier. Das häufigste Fazit fällt negativ aus.	Fotos: Jürgen W. Niehoff/Archiv Bilder > Schritt für Schritt prüfen die Friedberger Grünen das Koalitionspapier. Das häufigste Fazit fällt negativ aus. Fotos: Jürgen W. Niehoff/Archiv
Friedberg. 

Weit voran im Lager der Gegner seitens der CDU etwa prescht Bad Vilbels Stadtrat Klaus Minkel, der auch in der eigenen Partei als streitbar bekannt ist: „Mich werden Sie nicht im Bett mit den Grünen erleben. Diese Koalition ist der Dummheit der SPD geschuldet“, wettert er.

Allerdings könne man nicht ausschließen, dass die Koalition fünf Jahre Bestand haben werde: „Macht und Kohle sind ein guter Kitt, und der Ministerpräsident ist sehr entgegenkommend.“

Für Bad Vilbel kann sich Minkel derartiges jedenfalls nicht vorstellen: „Wir haben eine vorzügliche Zusammenarbeit mit unseren Freunden von der FDP. Zur Not ginge es auch mit der bewährten Mehrheit der CDU, die Bad Vilbel weit vorangebracht hat. Zu Vilbels Grünen erspare ich mir vor Weihnachten jeden Kommentar.“

Versöhnlichere Töne schlägt der Vilbeler Landtagsabgeordnete und Stadtparteichef Tobias Utter an: „Es ist ein kluger Kompromiss mit sehr vielen Übereinstimmungen.“ Der Vertrag überfordere beide Seiten nicht und verlange nichts Unmögliches. Deswegen geht Utter davon aus, dass der Vertrag fünf Jahre hält.

Direkt betroffen ist Umweltministerin und Kreis-Parteichefin Lucia Puttrich aus Nidda. Sie wird ihren Schreibtisch für die Grüne Priska Hinz räumen müssen – spekuliert wird, dass Puttrich ins Kultusministerium wechselt. Auf Nachfrage mag sie dazu nichts sagen.

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(Jürgen Niehoff)
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