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Der Sport bittet zur Feier

Von Mit einem großen Fest auf dem Feldberg feiert der Hessische Sportbund das 100-jährige Bestehen des Sportabzeichens. Es gibt allerlei Aktionen zum Anschauen und Mitmachen; 4000 Besucher werden erwartet.
Helmuth Reith (2. Vorsitzender Sportkreis Hochtaunus), Gerhard Strohmann (Pressesprecher Sportkreis), Brigitte Ebers (Landespsortbund Hessen), Normert Möller (1. Voritzender Sportkreis Hochtaunus) und Arne Behrens (Verkehrsverband Hochtaunuskreis) machen mit Plakaten Werbung für das großes Feldbergfest zum 100-jährigen Bestehen des Deutschen Sportabzeichens am Sonntag, 30. Juni. Helmuth Reith (2. Vorsitzender Sportkreis Hochtaunus), Gerhard Strohmann (Pressesprecher Sportkreis), Brigitte Ebers (Landespsortbund Hessen), Normert Möller (1. Voritzender Sportkreis Hochtaunus) und Arne Behrens (Verkehrsverband Hochtaunuskreis) machen mit Plakaten Werbung für das großes Feldbergfest zum 100-jährigen Bestehen des Deutschen Sportabzeichens am Sonntag, 30. Juni.
Schmitten. 

In zwei Bundesländern sind die Top-Veranstaltungen zum 100-jährigen Bestehen des Sportabzeichens schon wegen Hochwassers ausgefallen - in Hessen kann das definitiv nicht passieren. Denn wenn der Deutsche Olympische Sportbund und der Landessportbund Hessen am Sonntag, 30. Juni, mit einem großen Fest das Sportabzeichen noch populärer machen wollen, dann findet das auf dem Feldberg statt. Einen ganz Tag lang gibt es dort Sport, Aktionen, Information, Unterhaltung, Promis und noch mehr.

„Die Veranstaltung soll Lust auf das Sportabzeichen machen“, sagt Norbert Möller, Vorsitzender des Sportkreises Hochtaunus. Das Jubiläum soll genutzt werden, um dem gerade reformierten Abzeichen einen neuen Schub zu geben, nachdem die Teilnehmerzahlen seit zwei Jahren knapp unterhalb der Millionengrenze stagnieren. Dabei ist das Sportabzeichen kein Selbstzweck, betont Brigitte Ebers, die beim Landessportbund dafür zuständig ist. Es soll vielmehr motivieren, sich kontinuierlich sportlich zu betätigen.

 

70 Prüfer stehen bereit

 

Das Fest auf dem Feldberg soll auf vielfältige Weise dazu Anstöße geben. Vor allem kann man zwischen 9 und 17 Uhr das Abzeichen dort ablegen, 70 Prüfer haben die Organisatoren vom Sportkreis dafür verpflichtet. Gleich mitnehmen kann sein Sportabzeichen aber nur, wenn er vorher schon nachgewiesen hat, dass er schwimmen kann - denn das ist auf dem Feldbergplateau natürlich nicht möglich.

Aber es gibt auch ein Angebot für alle, die einmal schnuppern wollen, ohne viel trainiert zu haben. Seilspringen, Balancieren, Walking, Stepping und Liegestütz, all das kann man laut Sportkreis-Chef Möller auch in Alltagskleidung machen. Wer die Normen erfüllt, hat das Berg-Sportabzeichen erworben. „Das ist ein Fitness-Test für die ganze Familie“, so Möller.

Zum Programm gehört noch mehr Sport. So startet ab 10 Uhr der Feldberglauf über 10 Kilometer, der traditionell zum Feldbergfest gehört. Die 156. Auflage des ältesten Bergsportfestes in Deutschland steigt am Vortag.

Sportlich-spektakulär geht das Fest los - Turner-Legende Eberhard Gienger landet mit dem Fallschirm auf der Feldberg-Wiese. Zehn Minuten später folgt die offizielle Eröffnung mit Vertretern aus Sport und Politik - wobei Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) sehr zur Enttäuschung der Organisatoren dafür ebenso abgesagt hat wie für den Prominenten-Wettkampf um 12 Uhr. Dabei sollen Politiker aus der Region mit Sportlern wie Frank Busemann und Lilli Schwarzkopf in gemischten Teams in verschiedenen Disziplinen antreten. Mitmachen wird auch Stuntfrau Miriam Höller.

 

Minister nur beim Talk

 

Es folgt um 13 Uhr eine Talkrunde über „100 Jahre Sportabzeichen“, dann möchte auch der Innenminister dabei sein. Geleitet wird sie von HR-4-Moderatorin Britta Wiegand, die den ganzen Tag über durch das Programm führt und sich auch um die Musik kümmert. Um 14 Uhr ist eine Autogrammstunde mit den Prominenten vorgesehen. Am Nachmittag gibt es auf der Feldbergwiese Trampolinturnen in Perfektion - die Frankfurter Neue Presse hat die Flying Bananas dazu engagiert.

INFO   Lieber per Bus und Bahn auf den ...

Mit dem Auto auf den Feldberg - diese Idee sollte man am Tag der Feierlichkeiten zum Jubiläum des Sportabzeichens ganz schnell vergessen.

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Ebenfalls eher zum Zuschauen sind die Auftritte der Cheerleader-Formation „Dragonfly“ auf der Bühne des Hessischen Rundfunks, während die Zumba-Vorführungen mit You You an gleicher Stelle eher zum Mitmachen gedacht sind. Ebenfalls aktiv sein können große und kleine Besucher beim Mini- und Spielmobil, Airtrack-Bahn, Soccer-Arena, Torwandschießen und Ponyreiten. Für die ganz Kleinen gibt es eine Hüpfburg.

Das ist zweifellos eine ganze Menge Programm, mehr soll es aber auch nicht sein, da im Mittelpunkt das Sportabzeichen steht. „Wir möchten, dass die Leute das Sportabzeichen machen und nicht nur irgendwelche Shows anschauen“, sagt Sportkreis-Chef Möller.

Vor allem Familien seien die Zielgruppe, betont auch Brigitte Ebers vom Landessportbund. Denn unter den Absolventen des Sportabzeichens ist die Gruppe der 25- bis 45-Jährigen unterrepräsentiert. Sie betont zwar, dass man nicht Mitglied in einem Verein sein muss, wenn man das Sportabzeichen machen möchte. Aber dass sich die Vereine erhoffen, zusätzliche Mitglieder zu gewinnen, wenn sie das Sportabzeichen anbieten, versteht sich auch von selbst.

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