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Gute    Neuerungen

Von Peter Hegner hat als einer der ersten Aktiven aus dem Main-Taunus-Kreis die Prüfungen für das neue Deutsche Sportabzeichen abgelegt.
Beim Kugelstoßen fühlt sich Peter Hegner wohl, aber auch andere Disziplinen beim Sportabzeichen bewältigt er. Foto: Reuß Beim Kugelstoßen fühlt sich Peter Hegner wohl, aber auch andere Disziplinen beim Sportabzeichen bewältigt er. Foto: Reuß
Neuenhain. 

Gekonnt stößt Peter Hegner die Kugel. Geschmeidig verlässt sie seine Hand und landet schließlich auf dem Hartplatz. Wenn er gewollt hätte, wäre die Kugel noch deutlich weiter geflogen. Es ist aber kein Wettbewerb, und es geht auch nicht um eine Prüfung für das neue Sportabzeichen. Vielmehr geht es um ein gelungenes Foto für diese Zeitung, denn Peter Hegner ist einer der ersten Sportler aus dem MTK, die das neue Sportabzeichen machten. Das Kugelstoßen ist die Paradedisziplin des Neuenhainers.

Seitdem er 40 Jahre alt ist, legte Peter Hegner die Prüfungen zum Sportabzeichen fast jedes Jahr ab. Regelmäßig trainiert er deshalb montags mit der Sportabzeichen-Gruppe in Neuenhain. Neben dem Kugelstoßen gehört der Weitsprung zu den stärksten Disziplinen des 76-Jährigen. Hegner war schon Hessenmeister im Weitsprung in der Halle und im Freien.

Der ehemalige Diplom-Ingenieur sagt zwar, dass er den „Leistungs-Rückgang“ langsam spürt. Trotzdem lässt er es sich nicht nehmen, Jahr für Jahr das Sportabzeichen abzulegen. Ganz nebenbei spielt Peter Hegner Tennis und Schach.

Das „neue Sportabzeichen“ bezeichnet der Neuenhainer „insgesamt als positiv“. Allzu viele Unterschiede habe er nicht ausgemacht. „Für das alte Sportabzeichen hatte man einen Altersbonus“, scherzt Hegner. In allen vier Disziplinen übertraf er im April die Mindestleistungen und sicherte sich das Sportabzeichen in Gold. Neben dem Kugelstoßen brillierte Peter Hegner beim Schleuderballwurf, über 3000 Meter und auch im Sprint über 30 Meter, der erstmals im Programm ist.

„Schleuderball war für mich völlig neu. Ich habe es gerade so geschafft“, erklärt der erfahrene Sportler. Auch über die ungewohnte Sprint-Strecke von nur 30 Metern überzeugte Hegner. Ein Jahr zuvor war er noch auf der 100-Meter-Strecke aktiv, die nun nicht mehr in der Wertung zu finden ist. Der Schleuderball „ersetzte“ den Weitsprung. „Andere exotische Übungen habe ich nicht probiert“, lacht Hegner. Die neuen Vorgaben für das Sportabzeichen reichten ihm schon.

Peter Hegner hofft aber, dass durch die neuen Anreize für das neue Sportabzeichen die Anzahl an Interessenten für das Leistungsabzeichen wieder steigen werden.

Für Peter Hegner hat sich durch die neuen Bestimmungen nicht viel geändert. Dennoch nimmt er die neuen Anforderungen sportlich und möchte auch in Zukunft versuchen, das goldene Abzeichen zu erlangen. „Die Neuerungen waren schon gut. Das Leistungsprinzip ist etwas, das uns allen hier gefällt.“

INFO

Mit einem großen Spektakel wird am Sonntag, 30. Juni, auf dem Großen Feldberg im Taunus der 100. Geburtstag des Deutschen Sportabzeichens gefeiert. Klar, dass es ein sportliches Programm gibt.

clearing

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