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Start frei für die Prüfungen zum Sportabzeichen

Das Deutsche Sportabzeichen wird 100 Jahre alt. Das Kreisblatt schaute beim Training der DJK Hattersheim vorbei.
Udo Dürrich ist beim Sprinttraining immer gerne dabei, auch wenn für seine Altersklasse 100-Meter-Läufe nicht mehr zugelassen sind. 	Foto: Reuß Udo Dürrich ist beim Sprinttraining immer gerne dabei, auch wenn für seine Altersklasse 100-Meter-Läufe nicht mehr zugelassen sind. Foto: Reuß
Hattersheim. 

Es gibt die verschiedensten Gründe, warum man das Sportabzeichen erlangen sollte. Die meisten wollen „einfach nur fit bleiben“ oder ihren „Fitnessstand überprüfen“. Andere wie Sebastian Steppler benötigen die Urkunde für die Uni. „Ich bewerbe mich für ein Studium der Sportwissenschaften“, sagt der 28 Jahre alte Frankfurter. Bereits zum dritten Mal ist er in Hattersheim, um sich auf seine Prüfungen für das Sportabzeichen vorzubereiten. In Frankfurt gibt es zwar auch Möglichkeiten, das Sportabzeichen zu machen, verrät Steppler. Doch im Main-Taunus-Kreis werde zusätzlich trainiert. Da war Sebastian Steppler bei Klaus Herber, dem Abteilungsleiter der Leichtathleten in Hattersheim, genau richtig.

Aufgrund des schlechten Wetters der vergangenen Monate war das Training auf der Sportanlage am Karl-Eckel-Weg mit der etwas veralteten Asche-Laufbahn fast unmöglich. Erst vor einigen Tagen begannen die Einheiten in Hattersheim wieder, und auch die Beteiligung stieg an. Mit einem ausgiebigen Aufwärm-Programm ging es los, um nach der langen Pause Verletzungen vorzubeugen. Auch die Dehn-Übungen sind in Hattersheim Chefsache. Herber macht alle Übungen persönlich vor und korrigiert die Trainingsgäste auch, wenn ihm etwas auffällt. „Wir wollen das langsam aufbauen und nicht gleich Vollgas geben“, erklärte er.

An diesem Trainingstag stand der Sprint im Mittelpunkt. Klaus Herber, der auch die Lizenz besitzt, die Prüfungen zum Sportabzeichen abzunehmen, nahm die Zeiten - und prompt lief „Neuling“ Sebastian Steppler die 100 Meter in 13,05 Sekunden. „Das ist mindestens Bronze. Vielleicht schaffen wir sogar noch Silber“, staunte Herber nicht schlecht über die Zeit von Sebastian Steppler. Seinen ersten Lauf über diese Distanz absolvierte er noch in Turnschuhen. Mit den richtigen „Spikes“ ließe sich sicher noch die ein oder andere hundertstel Sekunde herausholen, ist sich Herber sicher. Dass Sebastian Steppler seine nötigen Ergebnisse für die Studiumbewerbung bis Oktober schafft, daran gibt es kaum Zweifel.

In Hattersheim trainieren alle Altersklassen gemeinsam. Auch Udo Dürrich ist ein Stammgast beim Sportabzeichen-Training der DJK auf der Sportanlage am Karl-Eckel-Weg. „Ich möchte fit bleiben“, sagt der 69-Jährige. Die Langstrecken mag der Unterliederbacher nicht so sehr, dafür macht er beim Sprinttraining noch immer eine gute Figur. Umso mehr bedauert er, dass die 100 Meter in seiner Altersklasse beim Sportabzeichen nicht mehr zugelassen sind.

Dafür sei das Medizinball-Schleudern deutlich einfacher als das Kugelstoßen. Auch die Neuerungen halten Udo Dürrich nicht davon ab, das Sportabzeichen wieder zu erlangen. Fünf Mal ist es ihm in den vergangenen Jahren bereits geglückt, in diesem Jahr soll es wieder klappen. Dafür trainiert er in Hattersheim fleißig.

(Christian Neubauer)
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