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16 neue Klassenräume

Noch drücken die Grundschüler der Accadis International School in der Du Pont-Straße 4 in Bad Homburg die Schulbank. Doch das ändert sich bald. Wo die Jungen und Mädchen bald lernen dürfen, das erkundeten die kleinen Journalisten der dritten Klasse mit ihrer Deutschlehrerin Regine Groscurth.
Bad Homburg. 

Ober-Eschbach, Norsk-Data-Straße – so lautet bald die neue Adresse für die Grundschüler der Internationalen Schule. Und wir, die Kinder aus der dritten Klasse, haben uns mit dem 35 Jahre alten Bauleiter Dennis Halbach auf der Baustelle verabredet. Er beantwortet alle unsere Fragen rund um den Schulneubau.

Drei Stockwerke ist die Schule hoch. Ganz auf die Baustelle darf unsere Klasse nicht, denn das wäre zu gefährlich. Als wir unser Interview führen, kommen viele Lastwagen und laden Materialien ab. Bald sind alle Betonarbeiten abgeschlossen. Wir beobachten, dass die Bauarbeiter fleißig arbeiten, damit der Kindergarten und die Schule sich ab den Weihnachtsferien auf den Umzug vorbereiten können.

Zurzeit sind 25 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt. Viele Bauarbeiter erledigen gefährliche Arbeiten, deshalb müssen sie sich schützen und tragen auf der Baustelle Helme, feste Schuhe mit Stahlkappen und oft Handschuhe.

Dennis Halbach erklärt, dass die Ausbildung zum Bauarbeiter drei Jahre dauert. Wenn man Bauleiter werden möchte und etwas mehr verdienen will, muss man Abitur machen und studieren. Dennis Halbach ist Bauingenieur.

Wir möchten wissen, welche Arbeitsgeräte auf so einer großen Baustelle gebraucht werden. Es gibt einen Kran, einen Radlader, ein oder zwei Putz-Silos, eine Putzmaschine, Stemmgeräte, eine Steinsäge, einen Betonkübel, eine Betonpuppe und natürlich viele kleine Geräte. Am Anfang gab es auch zwei Bagger, aber jetzt werden keine mehr gebraucht. Die Bauarbeiter bauen und arbeiten mit Beton, Mauersteinen, Fliesen, Tapeten, Putz und Farben.

Ein Jahr Bauzeit

Die Schule wurde von einem Architekten geplant. Ein Jahr Bauzeit wurde festgelegt, und es wird in zwei Bauabschnitten gebaut. Einen Keller hat die neue Schule nicht, aber einen Abstellraum. Über die Einrichtung des Gebäudes entscheidet dann der Bauherr. Er sucht auch die Farbe der Fußböden aus.

In den 16 Klassenräumen, die jeweils 2,75 Meter hoch sind, wird es Linoleumböden geben in den Farben Golden, Yellow und Royal Blue. Küche und Toiletten werden gefliest und die Halle bekommt einen Natursteinboden. In jedem Klassenzimmer wird wieder ein Smartboard sein.

Wichtig ist auch, dass die Klassenzimmer einen Fluchtweg haben und es Blitzableiter an der neuen Schule gibt. Für die Jacken der Kinder gibt es in jedem Klassenraum Garderobenhacken. Damit es im Winter warm ist, gibt es über 50 Heizungen. Außer den Klassenräumen hat die neue Schule Fachräume für Fächer wie Kunst und Musik und eine 80 Quadratmeter große Küche, eine Halle, eine Mensa und einige Büros.

Unsere Schule wird weiß angestrichen, und einen Parkplatz für die Eltern und Lehrer wird es auch geben. Besonders gespannt sind alle Schüler auf die 50 Quadratmeter große Bücherei und natürlich auf den großen Spielplatz.

Arthur, Maximilian G., Maximilian B., Luisa, Katelyn, Marleen, Vivian, Seoa, Sophie, Sören, Linus, Ha-eun

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