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Betriebsamkeit auf dem Vorfeld

Auf einem Flughafen landen und starten Flugzeuge. Wieviel Arbeit dazwischen erledigt werden muss, beobachteten die Schüler der Klasse 3 b der Ludwig-Erk-Schule mit ihrer Lehrerin Uta Egler-Geis.
Frankfurt/Dreieich. 

Gefahr auf der Rollbahn

Kinder aus der Ludwig-Erk-Schule Dreieich lernten den Bodenverkehrsdienst auf dem Frankfurter Flughafen kennen. Alexander Groß begleitete die Schüler und präsentierte ihnen den Airbus A 340. Neben dem Flugzeug stand ein Tanklastwagen, der das Flugzeug betankte. Der Tank fasst 140 000 Liter hochexplosives Kerosin. Beim Betanken müssen strengste Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Es darf nicht geraucht werden, und es darf sich auch kein offenes Feuer in der Nähe befinden.

Die Rollbahn ist vier Kilometer lang, und ein Flugzeug braucht vom Start bis zum Abheben 40 Sekunden. Die Rollbahn wird jeden Tag streng kontrolliert und gründlich sauber gemacht, da schon kleinste herumliegende Teile eine riesige Gefahr für Start und Landung darstellen können. Ein Flugzeug kann durch ein hochgeschleudertes Teil sogar zum Absturz oder zur Explosion gebracht werden. Im Jahre 2000 explodierte eine Concorde beim Start, da ein winziges auf der Piste liegendes Metallteil gegen die Verkleidung der Treibstofftanks der Concorde geprallt war. Das auslaufende Kerosin geriet daraufhin in Brand und führte in Paris zum Absturz der Maschine.

Auch Zusammenstöße von Flugzeugen mit Vögeln gehören zu den Hauptrisiken für die Sicherheit der Flugzeuge. Das Eindringen eines Vogels in ein Triebwerk stellt eine große Gefahr dar. Deshalb ist am Flughafen ein Vogelwart beschäftigt, der die Vögel aus dem Flugraum verscheucht.

Tom Diehl, Kiara Kirschenlohr, Lucca Bortmann, Charlotte Meinecke, Jacqueline Wild, Tamana Azizi, Niklas Kircher

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