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Eine Abteilung auf dem Frankfurter Flughafen beschäftigt sich ausschließlich mit der Zukunft. Nach den Daten von Wissenschaftlern planen die Mitarbeiter den Flughafen von morgen.
Die Textorschüler erfahren alles über die Zukunftsplanung am Flughafen.	Foto: Christes Die Textorschüler erfahren alles über die Zukunftsplanung am Flughafen. Foto: Christes
Frankfurt. 

Wir befinden uns im Landeanflug auf den 21 Quadratkilometer großen Flughafen in Frankfurt. Nach geglückter Landung rollt der Airbus A 380 zu einer der insgesamt 50 Positionen des Terminals 3. Unser Flieger ist die 284. Flugbewegung von insgesamt 2054 an diesem Tag. Wir sehen nach der Landung auf der südlichen Landebahn die große A 380-Wartungshalle, wo bis zu vier A 380 gleichzeitig gewartet werden können. Auf den Rollwegen fahren viele Flugzeuge verschiedener Größen. Das alles macht so einen geordneten Eindruck.

Wir verlassen das Flugzeug über die angedockten Brücken. So erreichen wir das Terminal 3. Nach der Passkontrolle gehen wir zum Gepäckband, wohin unsere Koffer gelangen. Zeitgleich bringen einige der fast 100 000 Angestellten auf dem Flughafen den Airbus auf Vordermann. Seine Flügel werden aus dem Boden mit Kerosin betankt. Danach wird er erneut nach Thailand aufbrechen und die Post an unsere Patenkinder mitnehmen.

Wir fahren mit einer Bahn am Rande des Flughafens vom Terminal 3 zum Terminal 1, rechts von uns sehen wir die Autobahn – Elektroautos fahren vorbei. Wir befinden uns im Jahr 2020. Im Terminal 1 werden wir unsere letzten Cents ausgeben. Ein Herr verrät uns: "Den größten Gewinn macht der Flughafen durch Shoppingtouren." Dann steigen wir in den Bus, der uns zurück nach Sachsenhausen bringen soll …

Plötzlich hören wir durch das Busmikrofon die Stimme von Rainer Gomolluch, Mitarbeiter der Regionalen Förderung bei Fraport: "Auf der rechten Seite seht ihr eine Frachtmaschine." Wir sind zurück in der Gegenwart und erinnern uns an das Gespräch mit Clemens Schiebel, Luftverkehrsmanager, und Hanno Wiese, Informatiker, vom Fraport-Kapazitätsmanagement im Gebäude 555 der Cargo City Süd. Zukunftsvisionen sind ihr Job. Anhand von Simulationsprogrammen und 3 D-Animationen zeigen sie, wie der Frankfurter Flughafen 2020 funktionieren wird. Das brauchen die Planer, um den Verkehr auf dem Vorfeld immer wieder den neuen Anforderungen anzupassen.

Vom Fenster des Gebäudes 555 sind große Sandberge zu sehen – dort ist bereits mit dem Bau des Terminals 3 begonnen worden.

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