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Das klingt besser als Musik von der CD

Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Karin Rudolph-Nispel besuchte die 4. Klasse der Selma-Lagerlöf-Schule den Hessischen Rundfunk. Dort erlebten sie hautnah eine Probe des hr-Sinfonieorchesters mit.
Frankfurt. 

Der Ausflug der Klasse 4 der Selma-Lagerlöf-Schule wäre fast ins Wasser gefallen. Denn das Busunternehmen hatte es vergessen, uns am Morgen rechtzeitig in der Schule abzuholen. Doch beim Hessischen Rundfunk zeigte man am Telefon Verständnis, und so durften wir doch noch, wenn auch mit einer Stunde Verspätung, einem Teil der Probe lauschen.

Am Eingang wurden wir von Kristine Laun empfangen. Die Mitarbeiterin des Hessischen Rundfunks führte uns auf einem, wie sie selbst sagte, etwas umständlichen Weg treppauf, treppab zum hr-Sendesaal. Dort angekommen, mussten wir uns ganz leise verhalten. Die Probe hatte nämlich schon begonnen.

Wir schlichen uns zu Bänken, die oberhalb hinter dem Orchester stehen. Von hier aus konnten wir sehr gut den Dirigenten beobachten. Die Musiker spielten gerade den 3. Satz aus der 2. Sinfonie von Johannes Brahms. Herr Omer Meir Wellber, ein junger talentierter Dirigent aus Israel, dirigierte heftig mit Taktstock und Händen. Das ganze Orchester richtete sich nach seinen eleganten und manchmal auch ruckartigen Bewegungen. Die ungefähr 80 Musiker spielten mal laut, mal leise, mal schnell oder langsam. Manchmal unterbrach Herr Wellber jedoch und erklärte dem Orchester auf Englisch, wie sie spielen sollten. Wir konnten ihn nicht verstehen. Nach dem 3. Satz wurde der 2. Satz geprobt.

Die Musik gefiel uns sehr gut. Sie von so vielen Musikern live gespielt zu hören und nicht nur im Musikunterricht auf der CD, war schon etwas Besonderes, und das hat uns sehr beeindruckt.

Nach 45 Minuten war der erste Teil der Probe zu Ende, und es folgte eine Pause. Wir konnten nun einen Teil der Musiker interviewen. Alle waren sehr nett. Außerdem durften alle Kinder die große Trommel ausprobieren. Das hat uns natürlich viel Spaß bereitet.

Der zweite Teil der Probe fing an, leider durften wir hier nicht mehr zugucken. Schnell gingen wir raus und besprachen in der Eingangshalle, was wir aufgeschrieben hatten. Frau Laun verabschiedete sich von uns. Im Souvenirshop kauften sich manche Kinder ein kleines Andenken. Zum Schluss machten wir noch ein Gruppenfoto. Dann kam der Bus, diesmal pünktlich, und brachte uns zurück zur Schule.

Joanne Herzog, Natascha Ilic, Noa Grätzer, Philipp Kirchner

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