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Ein Gelber Engel ist gelandet

Recht seltenen Besuch bekamen die Schüler der Klasse 4b der Ludwig-Uhland-Schule in Gravenbruch: Ein Pannenfahrzeug des ADAC machte dort Station. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Barbara Conrad-Keil erfuhren sie an diesem Tag viel über die Aufgaben der Pannenhelfer und konnten auch selbst mit Hand anlegen, als es galt, einen Reifen zu wechseln.
Gravenbruch. 

Die Pannenhelfer des ADAC werden "Gelbe Engel" genannt. Einer von ihnen, wir sollten ihn einfach Ingo nennen, fuhr mit seinem gelben ADAC-Fahrzeug auf den Schulhof der Ludwig-Uhland-Schule und zeigte den Schülern der Klasse 4b, wie er einen Reifen wechselt und ein verschlossenes Fahrzeug öffnen kann.

Für den Reifenwechsel braucht man ein Radkreuz und einen Wagenheber. Das Auto muss sicher stehen. Dann wird zuerst die Radkappe abgenommen. Als nächstes wird das Radkreuz auf die Radmuttern gesetzt. Durch Drehen des Radkreuzes werden die Muttern, die den Reifen festhalten, langsam gelockert, aber noch nicht ganz abgedreht.

Nun kommt der Wagenheber zum Einsatz. Er wird unter das Fahrzeug geschoben. Hierfür gibt es an jedem Auto eine bestimmte Stelle, die in der Betriebsanleitung beschrieben ist. Mit dem Wagenheber wird das Auto etwas nach oben gedrückt, bis der Reifen in der Luft hängt. Dann werden die Radmuttern ganz abgedreht. Der Reifen löst sich und kann abgenommen werden. Danach kann der neue Reifen angebracht werden.

Wenn der Fahrer seinen Wagen geschlossen hat, der Schlüssel aber noch steckt oder verloren wurde, muss der "Gelbe Engel" das Fahrzeug öffnen. Hierfür gibt es einen Trick. Man braucht zwei Luftspreizkissen und einen Draht mit einer Schlaufe. Die Kissen sind aus Gummi und könnten mit einer kleinen Pumpe aufgeblasen werden. Ein Kissen wird in den oberen Spalt und eines ein den seitlichen Spalt der Autotür gedrückt. Danach werden die Luftspreizkissen aufgepumpt. Sie werden durch die Luft breiter und drücken den Türspalt etwas auseinander.

Man nimmt jetzt den Draht und steckt ihn vorsichtig durch den Spalt, bis die Schlaufe sich um den Türgriff gelegt hat. Jetzt muss die Luft erst wieder aus den Luftspreizkissen gepumpt werden. Die Kissen werden wieder abgenommen. Dann zieht man an dem Draht und die Tür öffnet sich. Hoffentlich lesen das keine Autodiebe!

Philip Jakobs, Susanna Michels, Selina Bestepe

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