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Es droht graue Wohnungsnot

Hochtaunus. Laut einer Untersuchung des Pestel-Instituts gibt es im Hochtaunuskreis einen enormen Bedarf an seniorengerechten Wohnungen.

Hochtaunus. Laut einer Untersuchung des Pestel-Instituts gibt es im Hochtaunuskreis einen enormen Bedarf an seniorengerechten Wohnungen. Es drohe eine «graue Wohnungsnot»: Bereits in 15 Jahren würden nach der aktuellen Regional-Untersuchung «Wohnsituation im Alter» 5580 Wohnungen benötigt. Das haben Verbände der Bau- und Immobilienwirtschaft gemeinsam mit der IG Bau ermittelt.

Das Pestel-Institut hat ausgerechnet, dass es im Jahr 2025 im Hochtaunuskreis 21 Prozent mehr Haushalte geben wird, in denen Menschen leben werden, die älter als 70 Jahre alt sind. Wenn man davon ausgehe, dass nur jeder Fünfte der dann 27 890 Senioren-Haushalte auf eine Wohnung ohne Barrieren angewiesen sei, müsse dringend saniert und neu gebaut werden. Und zwar mit breiten Türen, durch die ein Rollstuhl passe, und gut zugänglichen Duschen.

«Es kann nicht sein, dass ältere Menschen nur deswegen ins Heim müssen, weil sie zu Hause keine altengerechte Einrichtung haben», sagte Matthias Günther vom Pestel-Institut. Wohnungsbauangelegenheiten obliegen den Kommunen. Die Stadt Bad Homburg hat ein Infoblatt für alle Bauherren entwickelt mit Hinweisen zum barrierefreien Ausbau.

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