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Funken und eine schöne (Werkstatt)-Melodie

Neun Kinder der 4 c haben den sehr netten Max Fechtner (17) in der Lernwerkstatt interviewt. Die Halle ist riesengroß, mit 750 Werkzeugen und noch mehr Maschinen, sieht aber ordentlicher aus als unsere Kinderzimmer!
Beim Blick in den Verbrennungsofen muss man ganz schön vorsichtig sein. Bilder > Beim Blick in den Verbrennungsofen muss man ganz schön vorsichtig sein.
Frankfurt. 

Max hat die Hälfte seiner 3,5 jährigen Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker bereits geschafft. Unglaublich! Er repariert 2 bis 3 Frachtwagen am Tag. Klaus Hackmann ist der Chef von Max und auch sehr nett. Wir waren sein erstes Interview-Team, und er hat sich auf uns gefreut. Max muss seine Arbeit echt Spaß machen, denn er fährt jeden Tag drei Stunden mit dem Zug von Bayern bis zum Frankfurter Flughafen und zurück. Jeder Auszubildende in seinem Lehrjahr verdient 700 Euro im Monat.

Plötzlich roch es nach Knoblauch. Was war passiert? Klaus Hackmann (56) hat mit sehr heißem Acetylengas Stahl zum Glühen gebracht. Das Gas kam mit 120 Meter in der Sekunde aus dem glühenden Schneidbrenner. Die Flamme war 3200 Grad Celsius heiß. Beim Schmieden flogen schöne gelbe und orangene Funken, wie auf einem lebendigen Kunstwerk. Als das Gas glühte, war es blau und weiß. Mit der Flamme konnte er kleine Stücke von einem Stahlstab abschneiden. Die Stücke waren regenbogenfarbig am Rand und nach dem Abkühlen durften wir sie mitnehmen.

Ding, Ding, Ding – Dong, Dong! Was passiert denn nun in der Lernwerkstatt? Auf dem Amboss hat Klaus Hackmann mit einer glühenden Brennerflamme einen Meißel in nur fünf Minuten hergestellt. Er hat erstmal mit der großen Brennerflamme einen Stahlrohling erhitzt, bis er hellorange geglüht hat. Danach hat mit dem riesigen Hammer den Rohling spitz geschlagen und dabei eine schöne Melodie erzeugt. Während Hackmann darauf gehauen hat, wurde die Spitze des Rohlings dunkler. Am Ende hat er den fertigen Meißel mit kaltem Öl hart gemacht und abgekühlt. Dann war der Meißel fertig und ein Geschenk für unsere Klasse. Danke!

Charlotte, Antonia, Aron, Paul, Paula, Lucas, Emily,

Violetta und Hannah

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