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Hier dreht sich alles ums Geld

"Welchen Beruf wollen wir später erlernen?" Diese Frage stellten sich die Schüler der Klasse 4 a der Hadamarer Herzenbergschule. Wie man Karriere in einer Bank macht, wollten die Kinder von Lars Kratzheller wissen. Er ist Personalleiter der Kreissparkasse Limburg und hatte die neugierigen Schülerreporter in die KSK-Hauptstelle eingeladen.
Wie funktioniert eigentlich ein Bankautomat? KSK-Personalchef Lars Kratzheller zeigte es den Schülerreportern. Bilder > Wie funktioniert eigentlich ein Bankautomat? KSK-Personalchef Lars Kratzheller zeigte es den Schülerreportern.
Hadamar. 

Schülerin Feliknaz bringt 100 Euro, die sie zum Geburtstag geschenkt bekommen hat, zur Sparkasse. Dort wird das Geld auf einem Konto angelegt. Nach zwei Jahren holt Feliknaz ihr Geld wieder ab. Sie bekommt 110 Euro zurück, davon sind 10 Euro Zinsen.

Marius will sich ein Playmobilhaus kaufen und leiht sich dafür bei der Sparkasse 100 Euro. Nach zwei Jahren muss er der Bank 120 Euro zurückgeben. Er hat also 20 Euro Zinsen bezahlt. Diesen Verdienst kann die Kreissparkasse zum Beispiel für Gehälter oder Anschaffungen einsetzen.

Die Bank verkauft also Geld. Mit diesem Experiment zeigte KSK-Personalleiter Lars Kratzheller der Klasse 4 a, wie Bankgeschäfte funktionieren. Dann durften die Schülerreporter loslegen. Von Kratzheller und der Auszubildenden Claire Borbonus wollten sie wissen, wie man Banker wird.

Mika, Ronja, Antonia: Wie muss der Schulabschluss sein, um Banker zu werden?

Kratzheller: Es sollte ein Realschulabschluss oder Abitur sein. Sehr wichtig sind gute und sehr gute Noten in den Fächern Arbeits- und Sozialverhalten.

Mika, Ronja, Antonia: Wollen viele Leute Banker werden und warum?

Kratzheller: Ja, es wollen viele Jugendliche Bankkaufmann werden. In diesem Jahr waren es 120 und letztes Jahr 130 Schüler. Aber nur 12 Mädchen und Jungen wurden für die Ausbildung ausgewählt.

Borbonus: In der achten Klasse machte ich ein Praktikum in der Kreissparkasse Limburg. Dabei bereiteten mir der Kontakt zu den Menschen und die Büroarbeit besonders viel Spaß.

Mika, Ronja, Antonia: Sollte man einfallsreich sein, wenn man Banker werden will?

Kratzheller: Ja, es ist immer gut, wenn man einfallsreich ist. Ideen sind notwendig, um die unterschiedlichen Fragen und Wünsche der Kunden zu beantworten.

Mika, Ronja, Antonia: Ist es gut, wenn man viele Sprachen als Banker sprechen kann? Wenn ja, warum?

Kratzheller: Deutsch sollte man sicher sprechen können. Wenn Touristen in die Sparkasse kommen, ist es hilfreich, wenn man Englisch sprechen kann.

Kratzheller: Die Ausbildung dauert zweieinhalb Jahre.

Alexander, Tom, Stefan: Was lernt man, um Banker zu werden?

Kratzheller: Ein Auszubildender lernt, höflich mit den Kunden umzugehen und darauf zu achten, was diese wünschen.

Alexander, Tom, Stefan: Wie muss der Auszubildende mit den Kunden umgehen?

Kratzheller: Der Banklehrling sollte hilfsbereit und freundlich zu den Kunden sein. Es ist unbedingt notwendig, dass er genau zuhört, um die Wünsche der Kunden zu verstehen.

Alexander, Tom, Stefan: Gibt es auch eine andere Möglichkeit, um Banker zu werden?

Kratzheller: Nein, es gibt keine andere Möglichkeit.

Jennyfer, Sedina, Kajeethana, Daniel: Welche Aufgaben muss ein Banklehrling erfüllen?

Borbonus: Der Auszubildende durchläuft alle Abteilungen. Ich arbeite im Moment in der Personalabteilung. Wir besuchen sechs Wochen die Schule und arbeiten dann wieder sechs Wochen.

Kratzheller: Die Auszubildenden müssen lernen, dass es ein Bankgeheimnis gibt. Vertrauen ist in einer Bank sehr wichtig, denn die Kunden vertrauen der Bank ihr Geld an und umgekehrt.

Jennyfer, Sedina, Kajeethana, Daniel: Wie bekommt man einen Ausbildungsplatz?

Kratzheller: Zunächst bewerben sich die Schüler schriftlich und stellen sich dann persönlich vor. Dabei müssen sie in der Bank einen Test schreiben. Wenn alles in Ordnung war, erhalten sie einen Ausbildungsplatz.

Jennyfer, Sedina, Kajeethana, Daniel: Wie viel Geld verdient ein Banklehrling im Monat?

Borbonus: Ich verdiene im zweiten Lehrjahr monatlich 620 Euro. Wenn ich fertig ausgebildet bin, verdiene ich monatlich 1300 Euro.

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