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Hinter den Kulissen der Limburger Stadthalle

Die Klasse 3b der MPS St. Blasius Frickhofen besucht Geschäftsführer Guido Lindeken in der Josef-Kohlmaier-Halle.
Limburg. 

Die Vorhänge vor den großen Fenstern gehen langsam zu, das Licht der Scheinwerfer verdunkelt sich, und wir fühlen uns, als würde gleich ein Superstar die Bühne betreten. «Hallo Leute!», ertönt eine Kinderstimme durch die große Anlage der Limburger Stadthalle. Im Tonstudio auf der Tribüne, von dem aus man die große Bühne bestens sehen kann, drängt sich unsere gesamte Klasse um David Ruland. Das ist einer der Tonmeister der Stadthalle, der uns geduldig alle wichtigen Dinge um Licht und Beschallung erklärt, die von dort aus geregelt werden. «Wenn wir reich sind, wünsche ich mir eine neue Tonanlage», sagt David Ruland und sieht dabei seinen Chef, den Geschäftsführer der Limburger Stadthalle, Guido Lindeken, an. Stühle, Teppichböden, Lichtanlage und vieles mehr wurde in den letzten zehn bis zwölf Jahren renoviert oder erneuert. Viele weitere Fragen beantwortet Guido Lindeken ausführlich und sehr freundlich, bevor er uns durch die große Halle führt.

1301 Sitzplätze können bei Großveranstaltungen gestellt werden. Die Josef-Kohlmaier-Halle hat rund 400 Veranstaltungen im Jahr. Diese sind nicht alle im großen Saal zu finden. Auch der Tagungsraum oder der kleine Saal werden gerne für Kongresse, Seminare und Tagungen von verschiedenen Firmen und Gruppen angemietet.

Autoren: Marc Borbonus, Benjamin Hahn, Philipp Menges, Lukas Müller, Jonas Zell

Orchestergraben

Besonders interessant war für uns die große Bühne. David Ruland drückte einen Knopf, und der Boden vor der Bühne senkte sich nach unten. «Das ist der sogenannte Orchestergraben», erklärte Guido Lindeken. Dieser hat in der Limburger Stadthalle mehrere Funktionen. Zum einen können Autos und Lkw von hinten an die Halle heranfahren und ihre Instrumente, Bühnenbilder und so weiter anliefern. Mit dieser Hebebühne wird alles nach oben gefahren, und schon ist es an Ort und Stelle. Außerdem kann die richtige Bühne, die 13,80 Meter breit und zwölf Meter tief ist, mit dem verstellbaren Bühnenteil vergrößert werden, wenn man es auf die Höhe der Bühne fährt.

Ein tolles Gefühl war es, selbst auf der Bühne der Stadthalle zu stehen. Hier lernten wir auch den Eisernen Vorhang kennen. Das ist eine feuerfeste Trennwand, die bei einem Feuer auf der Bühne zwischen Bühne und Publikum heruntergelassen wird. Gleichzeitig ertönt eine Sirene auf der Bühne, damit die Darsteller vor der von oben kommenden Trennwand gewarnt werden. Das war eine aufregende Erfahrung!

Autoren: Leonie Fröhlich, Maria Kilian, Jil Steinebach, Melanie Zerr

Künstlergarderobe

Schließlich durften wir die Künstlergarderobe besuchen. Manche dachten beim Anblick der Räume an Gefängniszellen. Die schönste Garderobe betraten wir und saßen auf einem schwarzen Ledersofa, auf dem auch schon Oliver Pocher, Udo Jürgens, Benjamin Blümchen und andere Stars gesessen hatten. Wir fühlten uns toll. Schließlich wurden wir noch in die Clubebene geführt, wo leckeres Laugengebäck und Getränke für uns bereitstanden. Hier führte uns Guido Lindeken die neue Internetseite der Josef-Kohlmaier-Halle vor, die kürzlich freigeschaltet worden ist.

Viele Fragen musste Herr Lindeken uns noch beantworten, bevor wir zufrieden dieses Schmuckstück Limburgs verließen. Wir sind beeindruckt von der Stadthalle und freuen uns auf jeden weiteren Besuch. Als Stadthallen-Fans fahren wir nach Hause und wünschen uns viele Kinderveranstaltungen für die nächsten Jahre.

Autoren: Celine Huston, Vanessa Noto, Celine Strohmayer, Berivan Aydin, Mahsun Tanboga, Sami Ural, Louis Schwarz, Alexander Fruk. Klassenlehrerin: Eveline Hannappel

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