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Im Hause Goethe herrschte Ordnung

Goethe war ein leidenschaftlicher Dichter. Die Schüler der Klasse 4 c der Münzenbergerschule waren im Goethehaus auf Spurensuche.
Frankfurt. 

Ein altes Haus in Frankfurts Innenstadt. Dort ist Johann Wolfgang von Goethe geboren. Er war nicht nur ein leidenschaftlicher Dichter, sondern auch ein Mann, der die Frauen liebte. Und so schrieb er aus Spaß und Lust über seine Gefühle.

In der dritten Etage hatte er sein Dichterzimmer. Seine Mutter nannte ihn «Hätschelhans». Fast alle Jungs trugen zu Goethes Zeit Pferdeschwänze. Seine Schwester hieß Cornelia und hatte ein Klavichord, ein Tasteninstrument bei dem Saiten angeschlagen werden, im Musikzimmer. Aber am besten war sein Puppenspieltheater. Als Erwachsener zog Goethe nach Weimar.

Heute sind überall im Haus Alarmanlagen, denn es ist ein Museum, und hinter den Türen brennt elektrisches Licht. In der Küche ist noch eine Original-Wasserpumpe zu sehen. Goethes Familie hatte sogar eine Köchin. Ein paar der ausgestellten Möbel sind Originale, waren aber nicht Eigentum der Familie Goethe. Im Zweiten Weltkrieg wurde Goethes Haus zerstört. Alle Möbel verbrannten, nur der Keller blieb unversehrt.

Man sieht schon von außen, dass die Goethes eine disziplinierte Familie waren. Und im Haus herrschte Zucht und Ordnung. Im Gartensaal gibt es Bilder, die alle Sternzeichen darstellen.

Einmal hatte die Familie Goethe einen französischen Gast. Er brachte Johann und seiner Schwester Cornelia Himbeereis mit. Ihre Mutter, die Eis gar nicht kannte, warf es sofort weg. Grüne Soße war nicht Goethes Lieblingsessen. Allerdings werben heute alle damit und sagen: «Kommt her, kauft Goethes Leibgericht!» Aber: Kräuter mochte er schon.

In der Bibliothek gibt es fast 2000 Bände aus verschiedenen Wissensgebieten. Der erste Bestseller von Goethe war «Die Leiden des jungen Werther». Er hat immer mit einer Feder geschrieben. Dr. Doris Schumacher, die Museumspädagogin, die die Schüler durch das Haus führte, ließ alle ihren Namen mit einer Feder schreiben. Ihr gefällt der Job, weil sie es liebt, von Goethe zu erzählen. Im Museumsshop werden CDs, Bücher, Taschen, und Büsten von Goethe verkauft.

Nadin, Chantal, Sofia, Mariama, Tobias, Parwes, Valerie, Sharon, Merva, Joav, Eren, Konstantin, Alex, Sarim, Cedric, Omar, Justin, Hicran, Salim, Salina und Ayah.

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