In der Blutsaugerwelt unter der Hauptwache

In der Blutsaugerausstellung im Kindermuseum geht es nicht um Vampire, sondern um Insekten, die sich von menschlichem Blut ernähren.
Alles, was sie hörten und sahen, schrieben die ZING-Reporter für ihren Bericht auf. Alles, was sie hörten und sahen, schrieben die ZING-Reporter für ihren Bericht auf.
Frankfurt. 

Sieben blutsaugende Insekten werden vorgestellt: Blutegel, Stechmücke, Menschenfloh, Kopflaus, Zecke, Wadenstecher und Bettwanze. Die Ausstellung ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Aber auch für die ganz Kleinen gibt es etwas zu entdecken. Da die meisten Blutsauger mit bloßem Auge kaum sichtbar sind, kann man sie mit Lupen bestaunen. So ein Floh, wenn er vergrößert ist, sieht einem Riesenungeheuer ganz schön ähnlich.

Jeder dieser Blutsauger hat seine eigene Station. Viel erfährt der Besucher auch durch die Texte oder Filme, die es zu sehen gibt. An der Station "Zecke" wird gezeigt, wie dick eine Zecke wird, nachdem sie ihre Mahlzeit beendet hatte. Sie wurde etwa drei- bis viermal so dick wie zuvor!

Wie die Blutsauger zustechen, können die Besucher selbst an Kurbelmaschinen ausprobieren. Da kann jeder sehen, wie die Blutsauger den menschlichen Körper angreifen und unser Blut saugen. Jedes Tier hat dabei seine eigene Saugtechnik.

Die Laus hält sich so meisterlich an den Haaren fest, dass man sie kaum wieder los wird. Wie viel Blut diese Insekten von uns Menschen saugen, kann jeder in dieser Ausstellung erfahren. Dafür gibt es eine Methode, mit der die Blutmenge bestimmt werden kann. Am meisten saugt übrigens der Blutegel mit 10 Milliliter. An dieser Station gibt es sogar drei echte, lebendige Blutegel zu bewundern.

Außerdem kann man aus Recyclingmaterial Blutsauger nachbauen.

Wer mehr wissen will, sollte nicht zu lange warten. Die Ausstellung hört am 28. Oktober 2012 auf.

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