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Interview: Konzentration bei der Arbeit im Tonstudio

Limburg. 

Klasse 4b: Wie viele Jahre arbeiten Sie schon im Tonstudio?

Michael Born: In diesem Tonstudio arbeite ich schon drei Jahre, aber mit der Materie habe ich mich schon länger beschäftigt.

Ist es anstrengend, hier zu arbeiten?

Born: Bei Aufnahmen muss ich mich stark konzentrieren. Ich muss hören, ob alle Töne richtig gespielt werden. Die Musiker geben mir die Noten, sodass ich das Gespielte mit den Noten vergleichen kann. Ich mache mir viele Notizen. Erst wenn alle Takte einmal richtig gespielt wurden, ist die Aufnahme beendet.

Wie lange arbeiten Sie am Tag?

Born: Das kommt darauf an, ob ich gerade eine Aufnahme mache. Im Tonstudio arbeite ich projektbezogen, nicht in Vollzeit. Ich bin zusätzlich noch Lehrer an der KMS.

Braucht man eine Ausbildung, um im Tonstudio zu arbeiten?

Born: Es gibt verschiedene Ausbildungen. Ich habe Musik studiert. Das finde ich sehr wichtig, denn man muss erkennen, ob alle Töne richtig gespielt werden. Es gibt auch noch die Ausbildung zum Tonmeister und zum Tontechniker.

Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen?

Born: Ich bin Lehrer für Schlagzeug an der KMS. Aufnahmetechnik interessierte mich schon lange. Als dieses neue Gebäude geplant wurde, habe ich mit der Leitung gesprochen, dass es gut wäre, wenn hier auch Tonaufnahmen möglich wären.

Wie viel Geld nehmen Sie an einem Tag ungefähr ein?

Born: Es wird nach Stunden abgerechnet. Zwischen 30 und 35 Euro. Von diesem Geld bezahle ich die Miete, den Strom, die Technik . . .

Klasse 4b: … und Ihr eigenes Leben.

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