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Literweise Grüne Soße auf dem Roßmarkt

Auf dem Frankfurter Roßmarkt fand ein Festival statt, das ganz im Zeichen der Frankfurter Grünen Soße stand. Die Schüler der Klasse 4e der Theobald-Ziegler-Schule waren dort und berichten darüber.
Frankfurt. 

An verschiedenen Ständen gab es frische Grüne Soße mit Eiern und Kartoffeln. Wer seine Grüne Soße lieber selber machen wollte, konnte auf dem Markt aber auch alle Zutaten kaufen. Im Mittelpunkt des Fests stand ein Wettbewerb um die beste Grüne Soße.

Norman, Nana, Julius, Bilal

 

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Verschiedene Köche und Lokale nahmen am Wettbewerb teil. Das Besondere in diesem Jahr war, dass auch Schulklassen mitmachen durften. Die Schulen hatten vorab ein Paket bekommen. In den Paketen waren Rezepte und alle Kräuter, die man zum Herstellen einer echten Grünen Soße braucht. Schülerinnen und Schüler der Kurt-Schumacher-Schule berichteten, dass sie die Soße am Morgen des Wettbewerbs gemeinsam in der Schule hergestellt haben. Gemeinsam wurde gehackt, geschnitten und abgeschmeckt. Insgesamt haben sie 35 Minuten für die Zubereitung gebraucht. Die Klasse schätzte ihre Gewinnchancen als sehr gut ein. Auch die Ernst-Reuter-Schule hatte ein gutes Gefühl. Sie haben ganze zwei Stunden für die Zubereitung gebraucht. Sie könnten die 500 Euro, die man gewinnen kann, gut für ihre Klassenfahrt gebrauchen. Doch wer letztendlich gewinnt, entscheidet die Jury. Die 500 Euro durfte nach dem Finale die Kurt-Schumacher-Schule mit nach Hause nehmen.

Sara, Max, Virginia, Alina

 

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Es regnete und war sehr kühl. Der Himmel war grau und bewölkt. Auf dem Platz waren nur wenige Besucher zu sehen. Im Festzelt sah das ganz anders aus. Überall standen Kisten mit frischen Kräutern. Die Bänke füllten sich langsam und die Teilnehmer saßen schon und waren gespannt auf die Entscheidung. Auch die sieben Jurymitglieder waren schon da und gaben im Gespräch ein paar Informationen, was eine gute Grüne Soße ausmacht. «Eine richtig gute Grüne Soße darf nicht zu schwer sein», berichtet Jurymitglied Manuela Rottmann, «außerdem sollte sie frisch wie der Frühling schmecken.» Jurymitglied Shirin Hagner bewertet das Aussehen und erklärt. «In einer guten Grünen Soße sind alle Kräuter sehr fein gehackt. Man muss sie aber immer noch als Kräuter erkennen können.» Andreas Eggenwirth, der ebenfalls in der Jury sitzt, sagt, dass die Pimpinelle in keiner Grünen Soße fehlen darf: «Sie macht den speziellen Geschmack aus.»

Max, Elif, Hon, Kavitha, Amira,

Loubna, David

 

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Neben den sieben Kräutern Sauerampfer, Pimpinelle, Borretsch, Petersilie, Kerbel, Kresse und Schnittlauch braucht man Öl, Salz und Pfeffer, Sauerrahm, Sahne, Gurken, Eier, Zitronensaft. Oft findet man auch Dill in der Soße. Der gehört aber eigentlich nicht hinein. Guten Appetit!

Abdullah, Virginia, Muhammed

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