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Maschinen aus Limburg in die ganze Welt

Mit Presseausweis und Notizblock ausgerüstet besuchte die Klasse 4a die Firma Strecker in Limburg.
Beim Zusammenbau der Maschinen muss genau gearbeitet werden. Bilder > Beim Zusammenbau der Maschinen muss genau gearbeitet werden.
Limburg. 

Kinder finden die Firma Strecker cool

Würde August Strecker heute noch leben, wäre er stolz auf seine Firma. Er gründete diese 1933 zusammen mit seinem Kollegen Grube in Düsseldorf in einer Garage. Beide Männer lebten damals in Düsseldorf. Die Firma entstand, weil die beiden Männer etwas erfinden wollten, was es bis dahin noch nicht gab. Und zwar Stumpfschweißmaschinen. Nach Limburg kam die Firma Strecker, weil Düsseldorf im Krieg sehr bedroht war und Limburg ungefährdeter war. Heute wird die Firma von der Familie Stock geleitet. Rainer Stock, der Senior, kaufte sie und betreibt sie nun zusammen mit seinen Söhnen Bernd und Michael. Bernd Stock leitet den Bereich Technik und Michael Stock den Verkauf.

Außer der Geschäftsleitung arbeiten in der Firma Strecker 70 Personen, 22 in der Verwaltung und 48 in der Produktion. Zurzeit kann sich die Firma über mangelnde Aufträge nicht beklagen. In Deutschland hat sie nur einen Konkurrenten, das ist die Firma Ideal, in Amerika gibt es jedoch noch eine größere Zahl davon.

Dies ist nicht der erste Bericht in der NNP über die Firma. Anlässlich des "girl‘s day" war schon einmal über sie berichtet worden. In Fachzeitschriften liest man jedoch öfter von der Firma Strecker. Von Limburg aus vertreibt die Firma ihre Produkte in die ganze Welt.

Autoren: Jana Kühnel, Lotte Koenen, Aaron Balz, Leon Houbertz

Ohne Computer gibt es keine Schweißmaschinen

Diese Entwicklung konnte sich August Strecker bestimmt nicht vorstellen, als er auf die Idee kam, Stumpfschweißmaschinen herzustellen.

Die Konstruktionspläne dafür werden im Technikbereich, bei der Firma Strecker auch TB genannt, hergestellt. Es ist nicht leicht, Pläne zu entwerfen, denn der Computer macht manchmal was er will. Obwohl die Arbeit der Konstrukteure sehr schwer ist, macht sie den Mitarbeitern viel Spaß.

Aber was bedeutet eigentlich "stumpfschweißen"? Beim Stumpfschweißen werden zwei glatte Flächen zusammengeschweißt. Die Stumpfschweißmaschinen werden aus Metall und Plastik zusammengebaut. Manche dieser Maschinen sehen aus wie ein Haarföhn, andere wie ein Kleintransporter. Die Größe der Maschinen bestimmt auch die Anzahl der Bestandteile. Daher schwankt diese in einer Stumpfschweißmaschine zwischen 150 und 450. Dazu zählen die kleinsten Schrauben und Drähte.

Obwohl die Firma relativ klein ist, stellt sie im Jahr zirka 1200 Maschinen zum Stumpfschweißen her.

Autoren: Moritz Thies, Fatma Tamkas, Lucas Christmann, Leander Schönrock, Yannik Breski, Erwin Herber

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