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Raus aus den Federbetten und rein in Erichs Erlebniswelt

Die Klasse 4a der Regenbogenschule Erbach berichtet über das Heuhotel in Weyer.
Villmar-Weyer. 

Auf dem Erlebnishof in Weyer wird man schnell warm – im doppelten Sinne.

Erstens kocht zum Empfang in einem Feuerkessel Hexensuppe. Die reicht für zwei Schulklassen. Zweitens stellt sich der Hausherr als Erich vor. Zum Glück, denn bei seinem Nachnamen hat man schnell Knoten in der Zunge.

Lustig sieht er aus mit dem Schlapphut auf dem Kopf. Merkwürdig, dass er bei der Kälte keine Socken anhat!

Bei dem Wort «Heuhotel» denkt jeder erst, dass alles ist Heu – oder was? Denkste! Man glaubt es nicht, aber hier gibt es für jeden das besondere Bett. Wer Heuallergie hat, geht in den Schweinestall und liegt dort auf Stroh.

Oder man wählt Feldbetten, Hängematten und demnächst Matratzen. Auf jeden Fall gibt es einen Schlafsack dazu. Natürlich kann man auch im Freien unterm Sternenhimmel schlafen wie im Wilden Westen. Erich findet das Leben in der Natur und mit ihr ganz wichtig. Schon mal was von «Survival» gehört? Toll, wenn er vom Feuermachen und Kochen wie anno dazumal spricht.

In der Schlafscheune findet man allerhand Merkwürdiges. Da ist zum Beispiel ein uralter Toilettenstuhl, der zum Probesitzen einlädt, ebenso wie das Plumpsklo.

Das Tollste sind aber die Tiere. Gäste werden von den Hühnern geradezu erwartet. Verständlich! Jeder erhält Körner zum Füttern. Dafür gibt es hier stets frische Eier. Die Hühner laufen tagsüber frei rum und kommen abends beim Glockengeläut pünktlich zurück. Indische Laufenten und Wachteln gibt es hier auch.

Sogar Marder und Eulen leben versteckt unterm Dach. Nicht zu vergessen sind die Rhönschafe. (Davon im Interview mehr.) Die Katze Ronja ist immer unterwegs. Bei ihr haben Mäuse keine Chance und Erich kann sie am Schwanz packen. Grrrrr!

Übrigens, Erich kennt Kinderträume. In der Scheune befinden sich Spielhäuschen, aus denen man überall rausgucken kann und in die man reinklettern muss.

Er nimmt sich auch die Zeit, den tollen Spielplatz von Weiher zu zeigen.

Ja, der Rundgang durch das kleine Weyer lohnt sich! So klein und doch schon uralt (1200 Jahre alt).

Eigentlich hat dieses Heuhotel fünf Sterne verdient, denn welches Hotel bietet Essen aus Kochkesseln, freie Tiere, jede Menge Abenteuer in der Natur und mindestens fünf Arten von Schlafmöglichkeiten an. Übrigens, da ist noch was: Spanische Zitronenbäume mit reifen Früchten. Vielleicht hat Karl der Große schon gewusst, das Weyer das Klima dafür hat.

Autoren: Jennifer Almeida-Jost, Adam Bakhcha, Lukas Baumgärtner, Catarina Bode, Ruby Flügel, Maria Gabriel,Costa Held,Fabian Iking, Leon Kadletz, Vitus Kiefer, Erich Jakob Koslowski, Yannik Kurz, Chiara Lohse, Laurin Meißgeier, Alisa Meißner, Sahsenem Özdemir, Katharina Rempl, Johanna Rücker, Justin Schwarz und Henri Wirtz. Klassenlehrerin: Gerda Hahne

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