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Rote Zwerge leben länger!

Frankfurt. Viele hundert Milliarden Sterne leuchten am Nachthimmel. Die meisten haben eine ähnliche Größe wie unsere Sonne.
Frankfurt. 

Sterne sind riesige Gasbälle, die Strahlung unterschiedlicher Frequenzen und Licht abgeben können. Ihre Leuchtstärke ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Sie senden Gammastrahlen, ultraviolette Strahlung, Mikrowellen-, Radio- und Infrarotstrahlen aus.

Sterne können je nach Temperatur ihrer Oberfläche verschiedene Farben haben: Rote Sterne haben die geringste Oberflächentemperatur, sie liegt bei 3500 bis 4000 Grad Celcius. Orange bis gelb leuchtende Sterne weisen eine Temperatur von circa 6000 Grad auf. Auf grün bis gelben Sternen misst man etwa 7000 bis 8000 Grad, auf weiß leuchtenden Sternen etwa 10 000 Grad. Die heißesten Sterne schimmern bläulich, ihre Oberflächentemperatur kann sogar bis zu 100 000 Grad betragen! Vergleichen kann man diese Abfolge der Farben auch mit der Veränderung von Eisen beim Schmieden.

Unsere Sonne ist also im Vergleich eher durchschnittlich warm und verdankt ihre Helligkeit auch nur ihrer Erdnähe. Ist der Brennstoffvorrat im Inneren eines Sternes aufgebraucht, erlischt er. So ist auch abzusehen, dass unsere Sonne in etwa 4 bis 5 Milliarden Jahren erlöschen wird. Die Roten Zwerge hingegen, kleine Sterne mit sehr geringem Energievorrat, wirtschaften extrem sparsam und werden daher unsere Sonne um Hunderte von Jahren überleben.

Über die Meteoriten erfahren die Nachwuchsreporter noch, dass der schwerste in Namibia (Westafrika) auf der Hobafarm gefunden wurde und 66 Tonnen wog. Außerdem macht die Wissenschaft einen oder mehrere Meteoriteneinschläge vor 65 Milliarden Jahren dafür verantwortlich, dass die Dinosaurier ausstarben.

Eine Enttäuschung gab es dennoch für die Nachwuchsastronomen: «Großer und Kleiner Wagen sind eigentlich keine eigenen Sternbilder», erklärt Volker Heinrich, «sie gehören zu den Bildern des Großen und Kleinen Bären.» Schön finden dürfen wir sie aber trotzdem!

Isabell Kubelka, Charlotte Alberghina, Lea Licharz, Salome Bendrick, Maximilian Kolitsch, Layakat Singh, Qais Sahi, Sarah Celebi, Gino You, Julius Rössler, Adrian Wagner, unter der Leitung von Corinna Winderling

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