Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Shoppen am Sonntag ist im Taunus groß in Mode

Hochtaunus. Bis zu vier Mal dürfen in hessischen Städten und Gemeinden verkaufsoffene Sonntage durchgeführt werden – aber nicht alle Kommunen reizen das aus.

Hochtaunus. Bis zu vier Mal dürfen in hessischen Städten und Gemeinden verkaufsoffene Sonntage durchgeführt werden – aber nicht alle Kommunen reizen das aus. In der kleinsten Stadt des Landkreises, Steinbach (10 019 Einwohner), waren die Geschäfte lediglich zum Stadtfest am 6. Juni geöffnet. «Ein solches Angebot wird von unseren Bürgern nicht so sehr in Anspruch genommen», heißt es dazu aus dem Ordnungsamt.

An der Spitze stehen im Taunus Kronberg und Friedrichsdorf mit je vier Verkaufssonntagen vor Usingen, Königstein und Oberursel (3). In Bad Homburg und Neu-Anspach ist nur zwei Mal im Jahr Einkaufen an Sonntagen möglich.

Die sonntäglichen Zusatzangebote werden jeweils von den lokalen Gewerbevereinen beantragt. Anlass sind oft historische Feste wie der Hugenottenmarkt in Friedrichsdorf oder der Usinger Laurentiusmarkt. Doch die Gewerbetreibenden sind auch kreativ bei der Inszenierung von Anlässen. So werden in Oberursel und Königstein eigens Autoschauen veranstaltet, in deren «Rahmenprogramm» die Geschäfte dann auch öffnen dürfen.

Wie in Kronberg (Ostermarkt auf der Burg) und Homburg (Erntedankmarkt) werden auch kirchliche und jahreszeitliche Feste zum Anlass gewählt. Grundsätzlich sind die Adventssonntage von der Sonderregelung ausgeschlossen. map

Zur Startseite Mehr aus Themen von A bis Z

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse