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"Superman" landet im Abstellraum

Wie funktioniert 3D? Wie viele Kilometer Film sind auf einer Filmrolle? Wie viel Popcorn wird im Kino gegessen? Diese und andere spannenden Fragen beantworten die Schülerreporter der Klasse 4c aus Niederbrechen.
So viel Popcorn! Das Cineplex hat sogar eine eigene Popcorn-Küche, wie die Schülerreporter aus dem Emsbachtal herausgefunden haben. Foto: Weber So viel Popcorn! Das Cineplex hat sogar eine eigene Popcorn-Küche, wie die Schülerreporter aus dem Emsbachtal herausgefunden haben. Foto: Weber
Limburg. 

Huch! Da sind ja "Superman", "Captain Jack Sparrow" und "Kung Fu Panda" im Posterlager des Cineplex. Hinter den Kulissen sitzen auch noch die Simpsons. Die Schülerreporter der Klasse 4c aus der Schule im Emsbachtal (Niederbrechen) trafen diese Kinofiguren dort, wo andere Kinobesucher nicht hinkommen.

Mit großer Freude besuchten die Schüler das Kino in Limburg und stellten es auf den Kopf. Während eines Kinorundgangs fragten sie dem 32-jährigen Theaterleiter Alexander Petro Löcher in den Bauch und lernten viel Neues über das Kino, Filme und 3D.

Autoren: Juliane, Vanessa, Angela, Raziel und Maia

Rechercheergebnisse zum Cineplex

Das Cineplex wurde 1998/99 erbaut und 1999 eröffnet. Derzeit wird die Außenfassade des Kinos neu gestrichen. Es gehört einer Kinokette mit dem Namen Cineplex an, zu der 84 Kinos deutschlandweit gehören. Der Name "cine" heißt übersetzt Kino, und die Silbe "plex" ist erfunden. In Limburg gibt es acht Kinosäle, drei davon sind mit 3D-Leinwänden ausgestattet. Das größte Kino ist Kino 4 mit 355 Sitzplätzen. Insgesamt hat das Kino 1428 Sitzplätze. In allen Kinosälen sind Handys verboten, weil sie während eines Films stören und weil man mit ihnen den Film aufnehmen könnte, was strafbar ist.

Im Kino darf man arbeiten, wenn man 18 Jahre alt ist. Es gibt sieben festangestellte Mitarbeiter, die anderen Mitarbeiter sind Schüler und Studenten. In einer Woche werden zwölf bis 18 Filme im Kino übertragen.

Autoren: Anahita und Daria

Ganz schön groß, so eine Filmrolle

Im Cineplex erforschte die Klasse 4c eine Filmrolle. Sie fand heraus, dass eine Filmrolle 4,5 Kilometer lang und 25 bis 30 Kilogramm schwer ist. Ein Film besteht aus fünf bis acht Teilen. Diese Teile heißen Akte. Der neue Film "Männerherzen" ist zum Beispiel ein Sechs-Akt Film. Die einzelnen Akte eines Films müssen zusammengebaut und -geklebt werden. Auf einem Film sind einzelne Bilder, und 25 Bilder ergeben eine Sekunde. Deswegen ergibt sich auch die Länge einer Filmrolle. Auf einem Film gibt es eine Tonspur, die die Musik und den Ton überträgt. Es gibt also keine CD. Die Filme aus dem Kino werden in Kartons geliefert. Ein Film wird auf einem Teller abgespielt. Wenn der Film während der Vorstellung reißt, muss er wieder zusammengeklebt und aufgerollt werden. Da das recht lange dauert, muss die Vorstellung dann verschoben werden.

Autoren: Yannik und Sophie

3-dimensional

Wickie, der kleine Wickinger, direkt vor der eigenen Nase – zum Greifen nah? Die Schülerreporter fragen sich, wie 3D funktioniert. Alexander Petro erklärt:

Der 3D-Film ist ein Film, der dem Zuschauer ein bewegtes Bild mit dem Eindruck echter räumlicher Tiefe bietet. Wenn man einen 3D-Film sehen will, braucht man eine spezielle Silberleinwand, die die Bilder reflektiert. Außerdem benötigt man einen 3D-Projektor mit einer 4000-Watt Glühbirne und eine 3D-Brille. Wenn man die 3D-Brille aufzieht, sieht das rechte Auge ein anderes Bild als das linke Auge. Das Gehirn setzt dann beide Bilder zusammen. Dadurch hat man den Eindruck, dass der Kinofilm dreidimensional ist und somit Tiere und Menschen aus dem Film direkt auf einen zugehen.

Setzt man die 3D-Brille wieder ab, sieht man auf der Leinwand alles verschwommen, weil dann beide Augen wieder das Gleiche sehen.

Autoren: Gianluca, Noah, Lukas, Florian und Felix

Ach, so viele Zahlen im Cineplex!

Die Schülerreporter aus dem Emsbachtal entdeckten im Cineplex viele Zahlen:

Zirka 1200 Besucher kommen täglich ins Cineplex, das sind dann in einem Jahr ungefähr 400 000 Besucher.

Sechs Lieferanten hat das Kino, die es mit Essen und Trinken beliefern. Am meisten werden Cola und Nachos mit Dip benötigt.

Zehn bis 20 Säcke leckeres Popcorn mit je 6,5 Kilogramm werden pro Tag verkauft. In einer Woche werden hierfür zehn bis 15 Säcke mit je 22 Kilogramm Maiskörnern benötigt. Jeden Tag arbeitet eine Person zwischen zwei und fünf Stunden in der kinoeigenen Popcornküche, um das Popcorn herzustellen.

100 Kartons mit je 2,4 Kilogramm Nachos werden pro Woche verkauft.

Fünf bis zehn Arbeitsstunden werden in der Woche für das Dekorieren mit Plakaten im Kino aufgewendet.

Elf Projektoren mit 3500 bis 4000 Watt-Glühbirnen hat das Kino insgesamt. Eine Glühbirne hat eine Laufzeit von zirka 1000 Stunden. Dreimal im Jahr muss deshalb eine Glühbirne ausgewechselt werden.

14 Notausgänge hat das Kino im Notfall zur Verfügung.

15 bis 20 Säcke mit kleingepresstem Müll werden pro Tag im Kino entsorgt.

Autoren: Atay, Jonas, Pascal, Noah-Raphael, Jan und Johannes

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