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Warum es ausgerechnet der Taunus sein muss: Vier Wände für kleine Budgets

Es gibt viele gute Gründe, im Hochtaunuskreis Wurzeln zu schlagen. Die Nähe zu Frankfurt, zu Feld, Wald und Wiese, die zahlreichen Möglichkeiten für Kinder, die gute Luft.

Es gibt viele gute Gründe, im Hochtaunuskreis Wurzeln zu schlagen. Die Nähe zu Frankfurt, zu Feld, Wald und Wiese, die zahlreichen Möglichkeiten für Kinder, die gute Luft. Die Liste ließe sich noch eine Weile fortsetzen. Das Ganze hat aber natürlich auch seinen Preis, wie teure Mieten und Immobilienpreise zeigen. Wir haben stellvertretend für die über 220 000 Einwohner des Hochtaunuskreises mit drei Menschen gesprochen, denen die Wahl für ihr Zuhause im Vordertaunus oder im Usinger Land dennoch alles andere als schwer gefallen ist. Zugleich liefern sie gute Argumente dafür, warum die Region nicht nur zu den wohlhabendsten, sondern auch zu den beliebtesten Wohngegenden des Rhein-Main-Gebiets gehört.

Bad Homburg. 395 Euro warm und das für rund 44 Quadratmeter inklusive kleiner Einbauküche, Bad und separater Waschküche. Und das in einem schmucken Wohnhaus mit historischem Ambiente und hübschem Innenhof: Wer das übliche Mietpreisniveau in Bad Homburg kennt, dürfte sich nach einer preiswerten Bleibe, wie sie Jennifer Pawlik besitzt, die Finger lecken.

Die 23-Jährige war denn auch heilfroh, als sie von der Stadt die Zusage für die Zwei-Zimmer-Wohnung in der Urseler Straße bekam. Pawlik gehörte damit zu den Glücklichen, die in den Genuss des städtischen Projekts «Junges Wohnen» kommen, das in der denkmalgeschützten Webersiedlung für Studierende und Auszubildende eingerichtet wurde.

Drei Jahre ist es nun her, als die Inspektorenanwärterin bei der Stadtverwaltung in die Webersiedlung am Ortsrand der Kurstadt eingezogen ist. «Ich finde das hier angenehm», sagt die Auszubildende über ihre ersten eigenen vier Wände. Die Wohnung wirke größer als sie tatsächlich ist. Auch von Eltern und Freunden bekomme sie immer zu hören, wie schön es in ihrer Bude sei.

«Das Einzige, was manchmal stört, ist die Straße», meint sie mit Blick auf die oft vielbefahrene Urseler Straße, die dicht an der Siedlung vorbeiführt. Aber spätestens um 23 Uhr sei es damit vorbei.

Auch nach Ende ihrer Ausbildung im kommenden Jahr will sie zunächst in der Webersiedlung wohnen bleiben. Aber nicht auf ewig. «Wenn ich ein anderes Gehalt zur Verfügung habe, werde ich mir etwas Größeres suchen.» ks

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