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Was haben Schafe mit Telefonen zu tun?

Eine Antwort auf die Frage "Was Schafe mit Telefonen zu tun haben" versuchte die Klasse 3 der Berkersheimer Schule mit ihrer Lehrerin Kathrin Spangenberg bei einem Besuch im Museum für Kommunikation herauszufinden.
Schafe aus Draht, Telefonapparaten, Schnüren sowie Telefonhörern begrüßen die Besucher. Schafe aus Draht, Telefonapparaten, Schnüren sowie Telefonhörern begrüßen die Besucher.
Frankfurt. 

"Wir befinden uns hier im Lichthof des Museums, und hier startet unsere Reise durch die Welt der Kommunikation." So begrüßt Nina Voborsky, Museums- und Medienpädagogin, die Schüler der Berkersheimer Schule. Vom Lichthof, der sich im Untergeschoss des Hauses befindet, führen sieben verschiedene Strahlen in das Innere des Museums für Kommunikation. Jeder Strahl hat eine Bedeutung und verbirgt ein Thema: Von den Anfängen der Kommunikation über Schriftzeichen bis hin zu den heutigen Kommunikationswegen über das Internet und den Computer.

Brief und Paket: Als es noch keine Autos, Flugzeuge und Eisenbahnen gab, wurde die Post mit Pferden und Kutschen transportiert. Briefe waren nicht in einem Umschlag verpackt, sondern in einem Holzzylinder. Damit die Leute wussten, dass der Postbote auf seinem Pferd mit den Briefen da war, blies er in sein Posthorn. Noch heute ist das Horn das Zeichen der Deutschen Post.

Telefon: Wenn ein Kind sich in die Zeit zurück versetzen könnte, würde es sich sehr über die alten Telefone wundern. Heute benutzen wir Handys, schnurlose Telefone und können sogar über den Computer miteinander sprechen. Im Kommunikationsmuseum kann man Scheiben- und Kabeltelefone, die bis zu 100 Jahre alt sind, bewundern und ausprobieren. Man muss zuerst den Hörer abnehmen, dann die Nummer Zahl für Zahl auf einer Drehscheibe wählen und schließlich auf ein Freizeichen warten. Mit einem Scheibentelefon kann man nicht im Haus herum laufen, sondern muss genau am Apparat stehen bleiben.

"Jetzt weiß ich, was Schafe mit Telefonen zu tun haben", sagt Megan (8). Im ersten Stock des Museums hat der Künstler Jean-Luc Cornec eine Schafherde aus alten Telefonen und Kabeln ausgestellt, die fast echt aussehen. Und was diese Telefonschafe fressen, kann jeder beim nächsten Besuch im Museum für Kommunikation in Erfahrung bringen.

Niklas Bonn, Louiza Laout, Joshua Oster, Kevin Vinson, David Werner, Jannes Wilken

Drei Fragen

Nina Voborsky ist Museums- und Medienpädagogin im Museum für Kommunikation. Die Fragen stellten Noel Bonanno, Sarah Kremer, Maria Kurdadze und Itay Rieken.

Wie alt ist das Museum?

VOBORSKY: Das Museum gibt es seit 22 Jahren.

Was sind Ihre Aufgaben im Museum?

VOBORSKY: Ich arbeite als Museums- und Medienpädagogin. Hauptsächlich kümmere ich mich um Besuchergruppen, organisiere Führungen und Workshops und achte bei den Ausstellungen darauf, dass sie für alle verständlich und ansprechend sind.

Wie viele Menschen arbeiten im Museum für Kommunikation?

VOBORSKY: In diesem Museum gibt es 50 bis 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main, Tel. 069 / 60 60 0, E-Mail: mfk-frankfurt@mspt.de, www.mfk-frankfurt.de; Geöffnet: Di-Fr 9-18 Uhr, Sa-So und an Feiertagen 11-19 Uhr; Eintritt: Kinder (6-16) 1,50 Euro, Erwachsene: 3,00 Euro. Zusammengestellt von Ilija Cvrlje und Noah Moore.

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