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Wie kann die Lahn sauber bleiben?

Die Klasse 4b interviewte Winfried Klein, den Vorsitzenden der IG Lahn.
Runkel. 

Machen Sie das alles hier nur an der Lahn?

Klein: Ja, wir machen das nur an der Lahn. Aber es gibt in Deutschland auch andere Vereine, z. B. am Rhein oder an der Elbe, die das ähnlich machen wie wir. Mit manchen arbeiten wir zusammen.

Wie viele Fischarten gibt es in der Lahn?

Klein: In der Lahn sind 38 Arten heimisch. Aktuell sind davon 35 angesiedelt.

Wie schwer war der größte Fische, den Sie gefangen haben?

Klein: In der Lahn neun Kilogramm, ein Hecht, und in Norwegen zwölf Kilogramm, ein Kabeljau.

Wie kann man erkennen, ob es ein Männchen oder ein Weibchen ist?

Klein: Das ist oft schwierig, das zu erkennen. Manche Fische haben besondere Erkennungsmerkmale. Die Schleie zum Beispiel hat größere Flossen. Bei Lachsen haben die Männchen einen Laichhaken und das Weibchen nicht. Bei jüngeren Fischen, die noch keinen Laichhaken haben, wird es schwierig, dies zu erkennen. Da gilt, dass das Männchen größere Flossen als das Weibchen hat.

Was ist der seltenste Fisch in der Lahn?

Klein: Eigentlich die Äsche.

Gibt es auch giftige Fische in der Lahn?

Klein: Nein, in der Lahn gibt es keine giftigen Fische.

Wie orientieren sich die Fische?

Klein. Wahrscheinlich am Magnetfeld der Erde. Das ist aber noch nicht genau erforscht.

Was tun Fische bei Hochwasser, damit sie nicht an Land geschwemmt werden?

Klein: Um der Strömung zu entkommen, flüchten sie hinter einen Stein oder etwas Ähnliches. Eigentlich lieben Fische aber Hochwasser, weil dann die Würmer aus ihren Löchern kommen. Dann fressen sich die Fische dick und rund.

Was muss Ihrer Meinung nach getan werden, damit die Lahn dauerhaft sauber bleibt?

Klein: Wir müssen die Kläranlagen verbessern und dafür sorgen, dass kein Dünger und Abfall ins Wasser gelangt.

Was ist das Ziel der IG Lahn?

Klein: Wir wollen, dass die Lahn ein gesunder Kreislauf wird und dass verschiedene Fisch- und Insektenarten wieder dauerhaft angesiedelt werden.

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