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Wie kommt die Röhre auf den Baum?

Hoch oben liegt eine Röhre auf einem Ast im Baum. Weil Steinkäuze sehr faul sind, helfen Menschen ihnen, damit sie ein Dach über dem Kopf haben, und bauen für sie Steinkauzröhren.

Diese Röhren bestehen aus Holzbeton. In die etwa ein Meter lange Röhre werden Späne gestreut, damit die Eier nicht direkt auf dem harten Holz liegen. Von außen sind die Röhren in dunklen Farben gestrichen, damit man sie im Baum nicht gleich sieht.

Die Röhre wird ungefähr drei Meter über dem Boden in einem Baum aufgehängt. Dazu muss man auf eine Leiter klettern.

Man kann zwar auch mehrere Röhren in einem einzigen Baum aufhängen, allerdings ist es besser, die Röhren zu verteilen, damit sich die Nachbarn nicht so sehr auf der Pelle sitzen und der Baum nicht soviel tragen muss.

Der Ast, auf dem die Steinkauzröhre befestigt wird, muss waagrecht gewachsen und dick genug sein, damit er die Röhre halten kann und die Eier im Innern nicht herumrollen. Die Röhre wird mit Hilfe von Metallbändern auf dem Ast festgenagelt; die Nägel sind ganz bewusst aus Aluminium gewählt, da Eisennägel schädlich für den Baum sind.

Die Eingangsöffnung der Behausung sollte zum Stamm zeigen. Und das hat einen guten Grund: Für den Fall, dass die jungen Steinkäuze auf den Ast klettern und herunterfallen. Wenn sie den Baumstamm nach einem möglichen Sturz wieder hinaufgeklettert sind, haben sie so ihre Eingangstür direkt vor sich, müssen nicht noch umständlich herumklettern und können ganz schnell zurück durch das Loch in ihre gute Stube schlüpfen.

Annika Bolduan, Tim Sievers, Darius Ludwig-Dinkel, Kenan Karic, Magnus Neupert, Melissa Weichert und Katharina Beruda

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