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Zweibeiner besuchen Vierbeiner

Die Klasse 4b aus Niederbrechen berichtet aus dem Limburger Tierheim.
Im Büro der Tierheimleitung von Adelheid Noble gab es bereits viele Fragen der Schülerreporter aus dem Emsbachtal – und Antworten darauf.	Fotos: Klasse 4b Bilder > Im Büro der Tierheimleitung von Adelheid Noble gab es bereits viele Fragen der Schülerreporter aus dem Emsbachtal – und Antworten darauf. Fotos: Klasse 4b
Limburg. 

Die Leute von ZING haben uns viele Orte vorgeschlagen, wo wir zur Recherche hingehen könnten. Alle Kinder der 4b wollten gerne ins Tierheim. Unsere Freude war deshalb riesig, als wir hörten, dass wir wirklich dorthin dürfen! Wir überlegten uns, dass wir gerne etwas mitnehmen würden und haben uns für eine Futterspende entschieden.

Nun war es endlich soweit: Adelheid Noble, die Leiterin, begrüßte uns in ihrem Büro und beantwortete uns viele Fragen. Sie freute sich sehr über das mitgebrachte Futter. Dann sind wir mit Reinhard Holzhausen zu den Hundezwingern gegangen. Er hat uns auch die Quarantänestation gezeigt, wo die kranken Tiere hinkommen. Tina Provinsky hat uns das Kleintierhaus gezeigt, wo die süßen Hasen und Chinchillas leben.

Autoren: Hannah, Nico, Luise

Ganz schön interessant . . .

Früher war das Tierheim in der Industriestraße in Limburg. Im Jahr 2002 suchte der Tierschutzverein ein größeres Gelände. Das Tierheim zog in den Staffeler Wald, in Gebäude, die davor von der Bundeswehr genutzt wurden. Es gibt im Kreis Limburg-Weilburg kein zweites Tierheim.

Autoren: Fatima, Lara, Anna

Ganz schön viel Platz . . .

Das Gelände vom Tierheim ist 2500 Quadratmeter groß. Diese Gebäude gibt es im Tierheim: Kleintierhalle, Katzenhaus, zwei Hundehäuser, Quarantänestation, Bürogebäude, Lagerhalle, Außenausläufe, Katzenaußengehege.

Autoren: Corinna, Maxima, Tristan, Leon

Ganz schön teuer . . .

Das Tierheim muss Ärzte, Futter, Personal, Heizung, Wasser, Strom und Fahrtkosten bezahlen. Es bekommt Geld durch Spenden, durch Schutzgebühren für vermittelte Tiere und aus öffentlichen Geldern. Laut Tierbetreuungsvertrag mit den teilnehmenden Kommunen muss jede Gemeinde pro Einwohner im Jahr 60 Cent an das Tierheim zahlen. Je nach Tierart, Rasse, Alter und bereits erfolgten Impfungen kosten die Tiere unterschiedlich viel Geld. Das Tierheim freut sich immer über Geld- und Sachspenden! Es gibt auch Futterspendenboxen, die man in verschiedenen Geschäften findet.

Autoren: Thomas, Karl, Noah

Ganz schön traurig . . .

Im Jahr kommen etwa 1100 Tiere ins Tierheim, davon finden zum Glück fast 90 Prozent ein neues Zuhause. Gründe dafür sind kranke Besitzer, Todesfälle, ein Tier ist weggelaufen oder es wurde ausgesetzt. Zurzeit kümmern sich die Tierpfleger um zirka 30 Hunde, 90 bis 100 Katzen und viele Kleintiere wie Kaninchen oder Mäuse. Die Reptilien werden nicht im Staffeler Wald betreut, sondern leben bei einem Pfleger, der sich damit gut auskennt. Das Futter für diese vielen Tiere muss das Tierheim kaufen, oder ab und an kommen Futterspenden. Die Hunde werden um 12 Uhr und abends gefüttert. Danach brauchen sie eineinhalb Stunden Ruhe, sonst kann sich der Magen verdrehen und das kann tödlich sein. Wenn ein Tier krank ist, kommt der Tierarzt oder die Pfleger fahren dort hin. Stirbt ein Tier, nimmt es der Tierarzt mit und der Kadaver wird durch den Tierarzt entsorgt. Bei einer Neuaufnahme wird jedes Tier untersucht und geimpft. Wenn die Vorbesitzer bekannt sind, fragen die Tierpfleger nach dem Verhalten und dem Charakter. Schließlich wird noch ein Foto für das Internet und die Zeitungen gemacht. Autoren: Annika, Luise, Kian, Tom, Nico, Francesco

Ganz schön viel zu tun . . .

Damit es den Tieren im Tierheim gut geht, müssen besonders Tierpfleger und Tierärzte ran. Das Tierheim arbeitet mit allen Tierärzten zusammen. Auch viele ehrenamtliche Helfer, das sind Leute, die ohne Bezahlung im Tierheim helfen, unterstützen das Personal. Die meiste Zeit verbringen die Angestellten damit, sich um die Tiere oder deren Gehege zu kümmern. Die Hunde müssen ausgeführt werden und mit den Katzen wird geschmust und gespielt. Benötigt ein Tier dringend Hilfe, wählt man die Notrufnummer. Sie lautet: 01 77-4 96 58 35.

Autoren: Hannah, Antonia, Emma, Emily, Janina

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