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Stilvoll durch die Wetterau

Von Die Frankfurter Neue Presse wandert mit Ihnen durch die Wetterau. Auf 12,2 Kilometern geht es rund um die Stadt Bad Nauheim. Dabei gibt es Schätze des Jugendstils und noch einiges mehr zu entdecken.
Der Sprudelhof ist mehr als nur ein stilbildendes Element. Er ist ein Gesamtkunstwerk. Foto: Stefan Jung Der Sprudelhof ist mehr als nur ein stilbildendes Element. Er ist ein Gesamtkunstwerk. Foto: Stefan Jung
Wetterau.  Diese Tour  unserer Wanderserie führt durch die Wetterau rund um die Stadt Bad Nauheim. Dabei gibt es Schätze des Jugendstils und noch einiges mehr zu entdecken. Wohin mit einem Patentrezept, nach dem seit weit über 100 Jahren erfolgreich an einem zunehmend schwieriger werdenden Markt gearbeitet wird? Gemeinhin lautet die Antwort darauf: Ab in den heimischen Safe oder in das Schließfach einer Schweizer Bank. Nicht so in Bad Nauheim im Herzen der Wetterau. Aus der Kurstadt nämlich sprudelt die Erfolgsformel nur so heraus: „AUF GOTTES GEHEIß AUS DER TIEFE GEBOREN DER LEBENDEN LEIDEN ZU LINDERN ERKOREN“. So steht es auf der Einfassung des großen Sprudelhof-Brunnens für jedermann zu lesen.
 
Statt sich in Geheimniskrämerei zu ergehen, wuchern die Nauheimer mit ihren Pfunden. Vermutlich getragen von dem sicheren Gefühl, dass sich ihr Erfolgsrezept ohnehin nicht einfach so „nachkochen“ lässt. Zu speziell sind doch die Zutaten, aus denen die Stadt schöpfen kann. Welche das sind? Reichlich Salz, kubikmeterweise heilsames Wasser, ein großer Vorrat an Natur und eine mehr als große Portion Stil, genauer Jugendstil.
 
Dass diese Mischung auch für den Wanderer mehr als bekömmlich ist, darauf soll die heutige Tour rund um Bad Nauheim einen ersten Vorgeschmack geben.
 
Los geht es oberhalb des Stadtzentrums am sogenannten Goldsteinpark. In unmittelbarer Nachbarschaft des Nauheimer Bahnhofs gelegen, pochte hier oben zu Beginn des 20. Jahrhunderts das schwerarbeitende Herz, das die noble Kur weiter unten am Laufen hielt. In den heute noch erhaltenen Jugendstil-Bauten wurde damals Salz gesiedet, Energie, Licht und Wärme für die ganze Stadt gewonnen, Eis hergestellt und im überaus großen Stil gewaschen. Um nur mal einen Eindruck zu bekommen: Den Quellen von damals ist zu entnehmen, dass um 1908 in den Nauheimer Badehäusern pro Tag bis zu 3500 Wannenbäder eingelassen wurden. Und zu jedem gehörte zwingend ein Badetuch, ein Handtuch, ein Bodentuch und ein Wannentuch. Da kam schon ganz schön was zusammen.

Harte Arbeit, zarte Blüten

Die zwischen 1905 und 1911 errichteten Gebäude waren damals technisch wie architektonisch „state of the art“ und sind heute ansehnliche Industriedenkmäler, die in Vorbereitung auf die Landesgartenschau 2010 ebenso wie der angrenzende Goldsteinpark wieder hergerichtet wurden. Zwar ist die Blütenpracht, die das Areal vor drei Jahren in alle Farben des Regenbogens tauchte, mittlerweile Geschichte und der dort entstandene Bürgerpark einigen etwas zu karg.

Bilderstrecke Wanderserie Tour 5: Wetterau
In dieser Fotostrecke zeigen wir Impressionen der 5. Tour unserer Wanderserie. Die "Wetterau-Tour" führt rund um Bad Nauheim. Hier im Bild: Der Sprudelhof, er ist mehr als nur ein stilbildendes Element. Er ist ein Gesamtkunstwerk.Eine Stele auf dem Elvis-Presley-Platz erinnert heute an die Zeit, da der King in Bad Nauheim lebte.Den Blick vom Johannisberg aus über die Stadt hat auch schon Kaiserin Sisi genossen.


Als Einstieg in die Wanderung jedoch hat die Grünanlage durchaus ihren Reiz. Auf dem Weg vom Jugendstil-Entree nach links und zum nördlichen Ausgang des Parks bedarf es keines Wegezeichens. Alles ist überschaubar und mit Hinweisschildern bedacht. Wer dennoch gern etwas mehr an Orientierung möchte, der sollte sich ein Vorbild an den alten Seefahrern nehmen und nach den Gestirnen durch die „Anlage“ segeln. Dazu nämlich bedarf es weder eines Sextanten noch des Blicks zum Himmel. Mars, Venus und Kollegen warten in Augenhöhe am Wegesrand, sind Teil eines Planetenwegs und geleiten den Spaziergänger geradewegs hinauf zum Goldsteinturm.
 
Ob und wann der Turm bestiegen werden kann – Hinweise dazu sucht man an der verschlossenen Tür vergebens. Zum Glück gibt es die schöne Aussicht an dieser Stelle auch, wenn man dem Turm einfach nur den Rücken zukehrt. Das vermeintlich unhöfliche Manöver wird belohnt mit einem unverbauten Blick hinunter in die Stadt und wieder hinauf zum „Johannisberg“. Da oben werden wir später auch noch stehen. Zunächst aber geht es weiter weg denn näher ran an den Hausberg.
 
Vorbei am Goldsteinturm nach rechts und mit Erreichen des freien Feldes wieder nach links lässt der Wanderer die Kurstadt vorerst hinter sich. Am Ortsrand entlang, mit Erreichen der Bahngleise nach rechts und über eine Brücke hinweg, die die Bundesstraße 3 überquert, zeigt sich das mondäne Bad Nauheim in der Folge von seiner rustikalen Seite.

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Es geht über die Dörfer. Und das ist keineswegs abschätzig gemeint. Der Nauheimer Stadtteil Wisselsheim zum Beispiel mag zwar nur rund 900 Einwohner zählen, am Rande des Dorfes jedoch wartet ein echter Schatz: die Wisselsheimer Salzwiesen.
 
Dass die etwas Besonderes sind, lässt bereits erahnen, dass ein spezielles Wanderzeichen in ihre Richtung weist. Ein türkisfarbenes S auf weißem Grund, das Zeichen des Salz-Wanderwegs, gibt der Tour vorerst die nötige Würze.

Würze für den Weg

Zunächst noch von der Böschung der Bahnstrecke zur Linken begleitet, geht es auf einem Pfad vorbei am Gedenkstein für Heinrich Osswald, den 1955 verstorbenen Protektor der Salzwiesen, und weiter zum Hofgut Löwenthal. In früheren Zeiten der Verwaltungssitz einer Saline, die hier das weiße Gold aus den Wiesen holte und Bad Nauheim Konkurrenz machte, ist das Gut heute ein schmucker landwirtschaftlicher Betrieb.
 
Hat der Wanderer den Bauernhof passiert, muss er zwar ohne das Zeichen des Salz-Wanderweges auskommen, das sich schon etwas weiter oben verabschiedet hat. Dafür jedoch springt ein rotes W, das Zeichen des Wettertal-Wanderwegs, in die Bresche. Der Neuankömmling weist geradeaus auf einen Feldweg zu und führt in Richtung der Salzwiesen.
 
Während der Wegweiser einen kleinen Bogen um die Wiesen macht, sollte nichts dagegen sprechen, nach rechts und ein wenig näher heranzugehen. Aber nur ein wenig. Am Rand der Salzwiesen ist eindeutig Schluss. Kein Wenn, kein Aber. Das signalisieren auch die Schilder, die die Fläche als Naturschutzgebiet ausweisen. Seit 1977 unter diesem Status, wachsen auf den Wiesen Pflanzen, die Botaniker gemeinhin nie hier vermuten würden. Strand-Dreizack, Strandsimse oder Meeresbinse lassen erahnen, woher der Wind weht – eigentlich von See her. Viele der Pflanzen, die hier vertreten sind und von denen einige sogar auf der roten Liste stehen, mögen’s eigentlich lieber salzig.

Karg, aber schön

Dass sie das sogar in der milden und sonst so fruchtbaren Wetterau bekommen, ist einem unterirdischen Salzstrom zu verdanken, der sich an Bad Nauheim vorbeizieht und eben nicht nur die dortigen Brunnen mit Mineralien speist, sondern auch die Wisselsheimer Wiesen. Deren hohen Wert auf Anhieb zu erkennen, dürfte dem pflanzenkundlichen Laien zwar schwerfallen. Auch für das ungeübte Auge ist jedoch klar zu erkennen, dass das trocken-karge Gewirr aus Blumen und Sträuchern und Gräsern etwas Eigentümliches hat.
 
Ganz im Gegensatz zum Flüsschen Wetter, das sich in unmittelbarer Nähe dahinschleppt. In einen Trog gezwängt, bleibt nicht viel Raum zum Rauschen. Am Ufer entlang, stößt von links zwar noch einmal das W hinzu, an der nächsten Brücke jedoch ist endgültig Schluss mit der Kurzzeit-Liäson. Das W will ans andere Ufer, der Wanderer auf die andere Seite der L 3134, die links den Hang hinauf zu erkennen ist.
 
Das rote R des Rosen-Wanderwegs, das am Wegesrand aufzeigt und dem Spaziergänger ohnehin nicht lange zur Seite steht, wird eher beiläufig zur Kenntnis genommen. Die volle Konzentration gilt dem unbeschrankten Bahnübergang, der sich dem Aufsteiger in den Weg legt. Augen auf und die Ohren gespitzt – dann ist das sichere Überqueren der Gleise kein Problem.
 
An der Landesstraße, die den Bad Nauheimer Stadtteil Steinfurth mit der Zentrale verbindet, angelangt, bekommt auch der Ortsfremdeste schnell eine Idee davon, mit was die Steinfurther Gärtner am florierenden Pflanzen-Markt erfolgreich sind: Rosen, Rosen und nochmals Rosen. Die dornigen Exportschlager wachsen sogar rechts und links der Zufahrtsstraße. Das nennen Marketing-Gurus wohl ein geschicktes „product placement“.
 
Der Wanderer allerdings sollte sich vom Werbegag nicht ablenken lassen. Erst muss noch die Straße überquert werden. Ist das geschafft, geht es zunächst auf asphaltiertem Weg geradeaus, dann am nächsten Abzweig nach rechts und im Zick-Zack auf Feldwegen weiter.
 
Für die kommenden etwa 3000 Meter – da muss man ehrlich sein – kann es nur einen Marschbefehl geben: Da muss man jetzt durch – frau natürlich auch. Keine Bange, es ist in keiner Weise anstrengend, aber leider auch nicht eben ansprechend. Es wird allerdings auch wieder besser: Großes Fußgänger-Ehrenwort.

Ein weites Feld

Also frisch ans Werk, dem Kartenverlauf folgen, eine große Abbaugrube zur Linken passieren, und nach weiteren kleinen Haken auf freiem Feld der Bundesstraße 3 entgegenstreben. Das ist alles kein Hexenwerk, auch wenn es an Wanderzeichen mangelt. Und so bleibt es vorerst auch, nachdem man über eine Brücke die B3 gekreuzt hat und sich auf den Weg nach Niedermörlen macht.
 
Die ersten Häuserreihen im Blick, wendet sich der Wanderer zunächst noch einmal nach rechts, setzt den Zickzack-Kurs am Ortsrand entlang fort, um dann doch nach links abzuknicken und talwärts auf die katholische Kirche von Niedermörlen Kurs zu nehmen. Dort angekommen und das Schiff des Gotteshauses vor der Brust, geht es zunächst ein kleines Stück nach rechts, am ersten Abzweig dann wieder nach links, über das Flüsschen Usa hinüber und anschließend einen nicht zu unterschätzenden Hang nach oben.
 
Während rechts, gleich hinter einer Streuobstwiese der Verkehr auf der A5 vorbeirauscht, ist der Wanderer gut beraten, es etwas langsamer angehen zu lassen. Ankommen ist die Vorgabe, nicht Tempomachen. Wer nach der doch ansehnlichen Strecke, die bereits zurückgelegt wurde, zudem ein wenig die Beine spürt, kann auch ein kurzes Päuschen einlegen. Überragt von einem erst kürzlich errichteten Wegkreuz und eingerahmt von einem Blumenbeet bietet eine Bank ihre Dienste und einen schönen Blick auf die Ausläufer des Taunus an.
 
Es ist dies allerdings nur ein Appetitanreger: Die wirklich schönen Aussichten kommen noch. Wie zum Beweis zeigt, kaum dass der Wanderer die Steigung bewältigt hat, rechter Hand ein P auf. Der geltenden Nomenklatura der Wegezeichen folgend, vermag es nicht zu überraschen, dass das P für den Panoramawanderweg steht. Und auch hier ist der Name Programm, wenn auch nicht sofort.

P wie Panorama

Dem P und dem Weg nach rechts folgend, gibt es erst mal die längst überfällige Dosis „Wald“. Eine Wanderung ohne einen Spaziergang unterm Blätterdach – undenkbar. Dafür nimmt der Wanderer sicher auch gerne in Kauf, dass ihm Stämme und Blattwerk erst einmal die Sicht auf die Fernsicht nehmen. Im Gegenzug nimmt sich der Wald nach wenigen hundert Metern wieder brav zurück.
 
Zur Linken der Waldrand am Fuße des Eichbergs, öffnet sich zur Rechten ein Feld, das wie gemalt ist für die Himmelsstürmer vom Aero-Club Bad Nauheim. In ihren Kunststoff-Albatrossen starten sie von hieraus zu ihren lautlosen Ausflügen in höhere Sphären.
 
Dass man allerdings nicht gleich in die Luft gehen muss, um einen schönen Blick zu genießen, dafür steht – ganz irdisch – das P. Kurz vor Erreichen des Segelflugplatzes führt es nach links und über einen Waldparkplatz hinweg zum Johannisberg.
 
Obwohl „nur“ 265 Meter hoch, hat man von dort aus alles im Blick. Das wussten schon die Römer, die hier oben einen Signalturm unterhielten. Und das wissen auch die örtlichen Sternengucker. Seit 1965 bereits ziehen sie auf den Berg, um von einem alten Kirchturm aus, in dem sie ihre Volkssternwarte untergebracht haben, einen Blick ins All zu riskieren.

Kaiserlicher Blick

Nicht nach oben, sondern nach vorn und weit über Bad Nauheim hinweg geht der Blick all derer, die es sich auf der Terrasse des Restaurants „Johannisberg“ gemütlich gemacht haben. Wer hier Platz nimmt, tut es in dem majestätischen Gefühl, dieselbe famose Aussicht wie einst Kaiserin Sisi genießen zu dürfen. Die hielt sich zwischen dem 16. Juli und 29. August 1898 in Bad Nauheim zur Kur auf, war aber alles andere als amused ob des Rummels, der um ihre Person gemacht wurde. Genervt reiste die Kaiserin Hals über Kopf ab, hielt noch kurz bei Kaiserin Friedrich im Taunus und verabschiedete sich dann in Richtung Genfer See. Es sollte ihre letzte Reise sein.
 
Ohne Promi-Status und damit unbehelligt von möglichen Fans kann derweil der Wanderer den Abstieg antreten. Dabei spaziert er an den Reben vorbei, mit denen der „Freundeskreis Weinanbau“ seit 1999 an die Jahrhunderte alte Winzer-Tradition hoch über Bad Nauheim anknüpft.
 
Über eine Treppe nach unten geht es Step by Step dem Kurgebiet und damit dem übersprudelnden Herzen des Jugendstils entgegen. Über die Gustav-Kayer-Straße hinein in die Parkstraße, kann der Wanderer dem Kurpark entgegen spazieren oder noch zum in der Karte empfohlenen Rechtsschwenk ansetzen.

Hail to the King!

Der nämlich führt über die Burgstraße zur Burgpforte und damit zu einem ganz besonderen Stück Bad Nauheimer Geschichte. Ach je, schon wieder ein altes Gemäuer? Ja, das auch. Diese Pforte jedoch hat auch noch eine andere, eine hippe Seite. Immerhin hat sie es 1959 gemeinsam mit dem großen Elvis Presley auf ein Plattencover geschafft. „A Big Hunk O’Love“ hieß das Stück, das der King während seiner Dienstzeit in der Wetterau produzierte und mit dem er der Pforte einen Platz in den Geschichtsbüchern des Rock ’n’ Roll sicherte.

Elvis als G.I. - so kannten und liebten die Nauheimer ihren King. Foto: Stefan Jung
Die Kurstadt rockt

Der King lebt – zumindest im kommunalen Gedächtnis von Bad Nauheim. Hier hat man Elvis Aaron Presley nie vergessen, dass er es war, der die verträumte Kurstadt in der hessischen Provinz auf die Weltkarte des Rock ’n’ Roll gehoben hat.

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Dass Elvis nicht der einzige war, der mit seinem jugendlichen Stil die Stadt prägte, ist unübersehbar, hat der Wanderer über Stresemann- und Reinhardstraße erst den Kurpark erreicht und den Weg nach rechts in Richtung „Sprudelhof“ genommen.

Ein Kunstwerk

Landesherr Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868-1937) war es, der seinem Regierungsbauinspektor Wilhelm Jost zu Beginn des 20. Jahrhunderts den großherzoglichen Auftrag gab, in Bad Nauheim neue Kureinrichtungen zu bauen. Und weil Ernst Ludwig sein Faible für den Jugendstil schon in Darmstadt ausgelebt hatte, war ihm sehr daran gelegen, auch die Badehäuser, Brunnen und Trinkkuranlagen in der Wetterau nach Art des „Art Nouveau“ erstehen zu lassen.
 
Was dabei zwischen 1905 und 1912 entstand, ist noch heute ein weltweit einmaliges, wasserführendes Gesamtkunstwerk, das als „Sprudelhof“ dem Nauheimer Patentrezept seit über 100 Jahren eine ganz besondere Note gibt.
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