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Nikiforos Anastasiadis: Spanferkel mit Gemüse

In unserer neuen Serie verraten Frankfurter Küchenkünstler, wie sie Weihnachten verbringen. Gleichzeitig stellen sie ihre Lieblingsgerichte für die Feiertage vor. Heute: Nikiforos Anastasiadis aus dem Ariston in der Innenstadt und dem Alexis Sorbas in Niederrad.
Nikiforos Anastasiadis mit dem zubereiteten Spanferkel.	Foto: Christes Nikiforos Anastasiadis mit dem zubereiteten Spanferkel. Foto: Christes
Frankfurt. 

Für Nikiforos Anastasiadis ist Weihnachten ein Fest voller Nostalgie und Traditionen. „Als Vorbereitung auf die Feiertage gibt es in Griechenland eine mehrwöchige Fastenzeit, die mit dem Nachtgottesdienst zu Heiligabend endet.“ Kein Wunder also, dass sich die Tische am ersten Weihnachtstag vor Leckereien geradezu biegen. In seiner Kindheit und Jugend gehörten Lamm, Zicklein oder Spanferkel mit dazu. Letzteres ist bis heute sein bevorzugtes Weihnachtsgericht, das er mit typisch griechischen Backofenkartoffeln serviert. Was an den Feiertagen ebenfalls nicht fehlen darf, sind die sogenannten Melomakarona – ein traditionelles Gebäck aus Walnüssen, Honig, Zimt und Nelken. Das Rezept für die mit Puderzucker bestäubten Kourabiedes, die er und seine Familie außerdem gern an Weihnachten essen, stammt aus dem privaten Kochbuch seiner Mutter.

Obwohl sie sich für ihren Sohn eine Laufbahn als Lehrer erträumte, hat sie seine Berufswahl inzwischen akzeptiert. „Ich bin stolz darauf, dass ich mich gegen alle Widerstände durchgesetzt und mir obendrein vieles selbst beigebracht habe“, sagt Anastasiadis. Die beruflichen Grundlagen verschaffte er sich im Rustico auf Rhodos. In diesem Restaurant brachte er es nicht nur von der Küchenhilfe zum Koch. Hier lernte er auch eine Touristin namens Ulrike kennen und lieben. „Sie hat in Athen einen längeren Sprachkurs absolviert und kam auf die Insel, um Urlaub zu machen.“ Die beiden waren kaum vor den Traualtar getreten, als sie auch schon nach Deutschland beziehungsweise Frankfurt reisten. Während seine Frau die geplante Ausbildung in einem Hotel absolvierte, arbeitete er in einem griechischen Restaurant am Hauptbahnhof. Nach einer Zwischenstation in seiner Heimat, er hatte eine Stelle im Hotel Leoniki auf Kreta ergattert, entschied sich das Paar endgültig für die Mainmetropole.

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