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Schüler profitieren von schwankenden Kursen
231 Gruppen des Planspiels Börse machten am 14. Dezember 2011 Kassensturz. Dabei zeigte sich, ob die Schüler erfolgreich spekuliert hatten. Sieger wurde "Duddelhupenduben 2.0" aus dem Rodgau.
Kreis Offenbach. ![]()
Eine Schokoliebe mit Urkunden: Delphine Halberstadt (Mitte) und Meike Below (beide Weibelfeldschule).Rund zehn Wochen lang stieg im vergangenen Jahr das Börsenfieber an allgemein- und berufsbildenden Schulen im Gebiet der Sparkasse Langen-Seligenstadt. Spannend bis zum letzten Tag war das Börsenspiel der Sparkasse. Die Fragen, die alle Teilnehmer bewegten, waren: "Geht unsere Strategie auf? Haben wir auf die richtigen Wertpapiere gesetzt?"
Die Rahmenbedingungen waren so günstig wie selten beim 29. Planspiel Börse 2011: die Kurse nach dramatischen Rettungsaktionen der Staaten auf Tiefstkurs, hektische Märkte, unsichere Anleger. Ein Fest für die Schüler beim größten deutschen Börsenspiel. Wenn die Kurse schwanken, lässt sich besonders schnell ein Vermögen verdienen – aber auch verlieren. Der Verlauf der Aktienmärkte war in 2011 von der Krise in Fukushima überschattet. Der Dax fing sich jedoch relativ schnell wieder und markierte mit 7600 Punkten ein Jahreshoch.
In kleinen Schritten
Als sich die Griechenlandproblematik im Sommer zuspitzte, fiel der Dax stärker als alle anderen Aktienmärkte. Unter 5000 Punkten lag er im September, erholte sich danach aber wieder in kleinen Schritten. Selten war es so einfach, im Börsenspiel Geld zu verdienen, nur war es auch noch nie so wichtig, permanent mit dem Ohr am Wirtschaftsgeschehen zu bleiben: Ein falscher Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel oder Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hätte die Märkte wieder auf Talfahrt schicken können.
231 Teilnehmergruppen des Planspiels Börse der Sparkasse Langen-Seligenstadt konnten nach dem letzten Börsentag am 14. Dezember 2011 Kassensturz machen. Für zwei Drittel der am 4. Oktober 2011 angetretenen Schüler hieß die nüchterne Erkenntnis am Ende jedoch "außer Spesen nichts gewesen". Ihre Depotwerte wiesen leichte bis deftige Verluste auf.
Gewinner des Börsenspiels in der Kategorie Schüler ist die Gruppe "Duddelhupenduben 2.0" mit Valentin Nessel, Marco Huemer und Johannes Roßbach von der Geschwister-Scholl-Schule aus dem Rodgau.Während der Spielzeit konnte das Schülerteam das fiktive Startkapital in Höhe von 50 000 Euro auf 57 704,02 Euro vermehren. Den zweiten Platz belegte das Team "AKL" der Adolf-Reichwein-Schule in Langen mit 54 980,82 Euro. Auf den dritten Platz kam das Team "Skittles" der Geschwister-Scholl-Schule aus dem Rodgau mit 54 667,98 Euro.
"Like a Boss"
Knapp dahinter folgen die Spielgruppen: "Die Senfgurken" der Adolf-Reichwein-Schule in Langen mit 54 062,51 Euro, "Like a Boss" der Claus-von-Stauffenberg-Schule aus dem Rodgau mit 53 649,09 Euro, "Schokoliebe ♥" der Weibelfeldschule aus Dreieich mit 53 649,09 Euro, "Milchschnitte" der Adolf-Reichwein-Schule in Langen mit 53 396,69 Euro, "Die Parasiten" der Georg-Büchner-Schule aus dem Rodgau mit 53 194,74 Euro, "Adibaba und die 3 Kopftücher" der Adolf-Reichwein-Schule in Langen mit 52 878,06 Euro und "Die Abzocker95" des Adolf-Reichwein-Gymnasiums in Heusenstamm mit 52 877,72 Euro. Die erfolgreichen Gruppen erhielten Geldpreise. fnp
Auch in diesem Jahr besteht für die Schüler die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Planspiel Börse einzubringen. Diesmal ist das Planspiel Börse vom 1. Oktober bis 11. Dezember. Wer sich informieren möchte, kann dies im Internet unter http://www.planspiel-boerse.de jederzeit tun.



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