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Futterbringerin
Gestern endlich schaffte es die Praunheimerin, in ihrem Garten nach dem Rechten zu sehen. Schon auf dem Hauptweg tirilieren und jubilieren ihr Amseln, Meisen und Spatzen fröhlich zu und begleiten die 37-Jährige in ihr derzeit weißes Paradies. Die Vogelliebhaberin weiß natürlich sofort, was ihre gefiederten Freunde antreibt: die Aussicht auf Futter. Kaum sind die Futterhäuschen mit Sonnenblumenkernen gefüllt, neue Meisenknödel aufgehängt und ein Schälchen mit Haselnüssen aufgestellt, stürzt sich die Vogelschar auf die Leckereien und hat für die Praunheimerin keinen Blick mehr übrig. Böse ist diese freilich nicht. Dazu isst sie selbst zu gerne.



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