Nächster Akt im Rösler-Theater
Ausfälle in der Abwehr
Schmunzelnd nahm Veh einen Hinweis von Düsseldorfs Finanzvorstand Paul Jäger hin, der für Montag eine "Schwalbe" bei der Begrüßung von Veh angekündigt hatte. "Das passt ja", konterte Veh. Zu besonderen Maßnahmen auf dem Spielfeld würden die verbalen Scharmützel nicht führen. Da will sich der Frankfurter Trainer mit seiner Mannschaft ganz auf die sportlichen Belange konzentrieren. Schließlich würde die Fortuna ja auch richtig "guten Fußball" spielen und stehe vor allem deshalb in der Tabelle vorn. "Da spielen zwei richtig gute Mannschaften gegeneinander", sagt der Eintracht-Coach.
Wer nun gegen das gefürchtete Fortuna-Angriffstrio Rösler, Beister und Bröker spielen wird, musste er offen lassen. Beim Training am Donnerstag waren Sebastian Jung und Gordon Schildenfeld nach Erkrankungen wieder zurückgekehrt, dafür fehlten mit dem ehemaligen Düsseldorfer Bamba Anderson (vereiterter Zeh) und Martin Amedick (Muskelprobleme) gleich zwei Innenverteidiger. Fallen sie aus, muss der Eintracht-Coach die Abwehr zwangsläufig umstellen. Dann würde neben Schildenfeld Neuzugang Heiko Butscher innen spielen, Constant Djakpa außen. Aber noch ist ja Zeit für die Rückkehr der angeschlagenen Profis.
Grundsätzlich nämlich will Veh gegenüber dem 2:1-Erfolg gegen Braunschweig so wenig Änderungen vornehmen wie möglich, "denn dazu besteht ja kein Grund." Offen ist deshalb auch, ob Sonny Kittel, der ja letzte Woche spielen sollte, dann aber nicht durfte, automatisch ins Team kommt oder doch Benjamin Köhler drinbleibt.
Ein weiterer Kandidat für die Anfangsformation ist inzwischen auch Mohamadou Idrissou. Der sei zwar noch nicht hundertprozentig fit, sagt Veh, "aber er kommt schnell auf hundert Prozent, wenn er spielt". Und um die Auswahl noch ein wenig zu vergrößern, gab es auch zum ersten Mal seit langer Zeit ein dickes Lob für Rob Friend. "Der trainiert viel besser als vorher", sagte Veh. Bis zum Spiel am Montag wird er sich mit der Aufstellung bedeckt halten. Dazu dient auch ein unter Veh eher ungewöhnliches "Geheimtraining" am Sonntag, zu dem auch ausnahmsweise keine Medienvertreter zugelassen werden.
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Kommentare
Frank M schrieb am 10.02.2012 10:22 Uhr
So ein Blödsinn
Wenn man Veh hier vorwirft die Fans aufzuwiegeln kann man auch behaupten Rösler mache das Gleiche auf dem Spielfeld durch seine Aktionen. Also an die Herren der Polizei: Mal schön den Ball flach halten.
Moritz schrieb am 10.02.2012 10:52 Uhr
Eintracht - Düsseldorg
Ich finde,dass Veh recht hat,er hätte dieses Problem aber auch intern mit seinen Spielern besprechen können,oder sich nicht öffentlich einen guten Schiedsrichter wünschen. Möchte nicht wissen,was am Montag ab geht. Ich bleibe diesmal zu Hause.Und vor diesem Schiri graut es mir heute schon,er hat ja nicht das 1.mal diese Woche gepfiffen.
Wolfgang Gast schrieb am 10.02.2012 11:12 Uhr
Rösler
Die Kritik von A. Veh über die Art wie sich Rösler auf dem Fußballfeld benimmt ist absolut richtig.
Das die Düsseldorfer jetzt dagegen gehen ist auch normal.
Nur die Brisans in die ganze Sache kommt jetzt erst durch die Vorwürfe gegen A. Veh in Fahrt.
Bleibt nur zu hoffen, daß unsere Fans sich ordentlich benehmen.
Adlergruß und Auswärtssieg!!
Peter Christian schrieb am 10.02.2012 12:37 Uhr
Schauspieler
der Trainer von Fortuna Düsseldorf, Meier, ist ein begnadeter Schauspieler(Kopfnussafäre vs. Albert Streit)nun hat er all das Wissen seiner hohen Schauspielkunst an die Spieler von Fortuna Düsseldorf vermittelt.
Wie man hört, ist der Komödienstattel an ein paar besonders talentierten Spielern der Fortuna sehr interessiert.
Constantin Stahl schrieb am 10.02.2012 13:02 Uhr
Veh hat Recht
Armin Veh hat doch mit seiner
Aussage, das Rösler und Co. zu sehr
"rumschwalben" und zu sehr am provozieren sind, Recht..
Er hat nur das ausgesprochen, was
die allermeisten Trainerkollegen in
Liga 2 auch denken.. Aber keiner bis
auf Veh hat sich getraut, dies in
der Öffentlichkeit kund zu tun...
Trotzdem steht die Fortuna natürlich
nicht zu unrecht auf Platz 1... Aber
das wird sich ja noch ändern. :-)
Heinz Gruendel schrieb am 10.02.2012 13:52 Uhr
VEH bitte entlassen
Warum heizt er die Stimmung an ???
Vorstand muss ihn abmahnen !!!
Der soll unsere Truppe richtig trainieren als so eine Scheisse
Zu machen !!! Das gibt Aerger,ich bleibe zuhause ANGST
Gast Schmiddi schrieb am 10.02.2012 14:07 Uhr
Ball flach halten
Armin Veh hat doch bloß bekannte Verhaltensweisen von dem Spieler Rösler thematisiert, um die Öffentlichkeit und vor allem die Schiedsrichter zu sensibilisieren. Aus Düsseldorf wurde ja hierzu überhaupt nicht widersprochen. Es wurde nur darauf abgezielt, dass Armin Veh die Frankfurter Fans aufwiegele, was absoluter Blödsinn ist. Dann müsste Wolf Werner vielmehr die Presse angreifen, die dieses Thema seit Tagen anheizt und am köcheln hält. Vor allen Dingen die Zeitung mit den vier Buchstaben glänzt wieder mal mit Panik-und Stimmungsmache, aber die anderen Blätte machen ja leider mit, auch die FNP. Es werden wie bei jedem Risikospiel wieder einige als Fans getarnte Schläger und Kriminelle aus ganz Deutschland anreisen, um dieses Fußballspiel als Bühne zum Randalieren zu benutzen. Das hat nur wenig bis überhaupt nichts mit den Aussagen von Veh zu tun.
Heribert Hansen schrieb am 10.02.2012 14:27 Uhr
Nur vorbeugen?
Als öffentliche Person sollte Veh sich besser überlegen, mit welchen Aussagen er seinen Verein repräsentiert. Gerade im Umfeld dessen, was unter dem Namen der Eintracht in der letzen Zeit geschehen ist, sollte er vorsichtig sein. Angesichts soeben gespielten Pokalrunde werden Vehs Vorwürfe entgegen der Fortuna aus Düsseldorf stark relativiert. Auch dort gab es eine Menge Schauspielerei, man denke beispielsweise an DeCamargo oder Ribery. Vermutlich würde auch manch ein Eintrachtspieler bei Gelegenheit ebenso "professionell" handeln. Schauspielerei gehört mit Gelb bestraft. Aber manchmal - und da habe ich im Fall Beisters ab und an den Eindruck - liegt es einfach an der Geschwindigkeit des Angreifers und der Langsamkeit des zuständigen Abwehrspielers. Vielleicht will Veh nur vorbeugen und eine eventuelle Niederlage in Düsseldorf vorab als jenseits seiner Verantwortung liegend begründen? Immerhin rollen Trainerköpfe manchmal schneller als jeder Ball.
Hans-Günther Raitz schrieb am 10.02.2012 14:47 Uhr
Düsseldorf überzieht
Selbstverständlich ist Vehs Kritik berechtigt und erfolgt aus gutem (eigentlich schlechtem) Grunde. Sie ist sinnvoll, weil ständiges Reklamieren, Fordern von gelben Karten für den Gegner und chronische Fallsucht im Fußball nichts verloren haben. Das heizt die Fans auf und nicht die Erwähnung dieser Unsitten. Düsseldorf reagiert an der Sache vorbei
und beteiligt sich mittlerweile mit einer Vielzahl von Personen unsachlich an der Diskussion. Je öfter das Wort "Aufheizung" von dort genannt wird, umso größer ist die Gefahr. Die von Veh konkret ansgesprochene Problematik ist doch kein Frankfurter Thema, nein, mittlerweile sind doch auch etliche Vertreter anderer Clubs über das Auftreten der Düsseldorfer empört. Deren Trainer Meier sollte versuchen, die Situation zu beruhigen, dass er jedoch auch anders kann, hatte man damals in der Aktion mit Streit gesehen. Herr Bruchhagen, es wird Zeit, dass auch Sie sich in dieser Angelegenheit vor Ihren Trainer stellen und auf die Düsseldorfer deeskalierend einwirken. Kommentatore, die jetzt Veh die Schuld geben möchten, kann ich beim besten Willen nicht verstehen, oder kommen die alle aus Düsseldorf?
Gast XYZ schrieb am 10.02.2012 15:52 Uhr
Berichterstattung
Auf welcher Grundlage wird eigentlich seitens der Verantwortlichen diskutiert und von der Presse dermaßen reisserisch berichtet? Die Fernsehbilder sprechen in der Tat für sich. Über den einen oder anderen Elfmeter mag man sicher diskutieren und es gab auch absolut berechtige Elfmeter für Düsseldorf, aber da waren eben auch glasklare Schwalben dabei. Desweiteren zeigen die Fernsehbilder doch wie sich gewisse Spieler aus Düsseldorf selbst nach leichtesten Körperkontakten theatralisch auf dem Boden wälzen und vehement den Schiedsrichter zur Kartenvergabe drängen. Davon kann sich jeder dank der Fernsehübertragungen selbst überzeugen. Herr Veh denkt sich das weder aus, noch übertreibt er. Er hat sich auch keineswegs in der Wortwahl vergriffen oder einen Spielernamen genannt. Aber offenbar hat er etwas wahres ausgesprochen, wenn alle sofort wissen, wen er meint.
In diesem Zusammenhang verstehe ich auch nicht, wieso die Medien mit diesen Beweis-Videos nicht mal die Verantwortlichen der Fortuna konfrontiert. Das wäre echter Sportjournalismus.