FFC beendet eine Krise
Die Krise ist vorbei, der 1. FFC Frankfurt ist wieder in die Siegerstraße eingebogen. Zum Jahresabschluss gewannen die Fußballerinnen vom Main bei der SG Essen-Schöneberg 3:0 (1:0). Durch diesen Sieg geht der siebenmalige Meister als Dritter ins Neue Jahr.
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Der 1. FFC Frankfurt hat das Auswärtsspiel in Essen mit 3:0 gewonnen. Frankfurt. "Es war sehr wichtig, einen guten Jahresabschluss zu schaffen. Wir hoffen jetzt, den Schwung mit ins nächste Jahr zu nehmen", sagte Kerstin Garefrekes, die ihr engagiert ins Spiel gestartete Team in der 40. Minute in Führung brachte. Sandra Smisek passte auf die Schwedin Jessica Landström, die sehenswert mit der Hacke auf Garefrekes zuspielte. Die Nationalspielerin traf ins rechte untere Eck.
Nach einer kleinen "schöpferischen" Pause zwischen der 55. und 70. Minute, als der Elan der Gäste zwischenzeitlich erlahmte, erhöhte der 1. FFC wieder den Druck. "Wir haben in der ersten Halbzeit stark gespielt, aber die Chancen nicht genutzt. Danach haben wir den Gegner stark gemacht. Man merkt, dass die Mannschaft müde ist. Aber sie kämpfte und kam wieder in die Erfolgsspur", sagte Trainer Sven Kahlert. Dzsenifer Marozsán (86.) und Svenja Huth (89.) machten den Erfolg mit ihren sehenswerten und schön herausgespielten Treffern perfekt. Zwischendurch wurde dem 1. FFC zum dritten Mal in den letzten vier Spielen um ein Tor betrogen.
Wie schon beim 0:1 in Freiburg und 1:1 in Duisburg wurde ein regulärer Treffer aberkannt. Landström erzielte es, wurde dabei von Torfrau Uschi Holl behindert, doch Schiedsrichterin Marina Wozniak (Herne) sah es umgekehrt. "Ich ging zum Ball, kriegte ihn aber nicht zu packen. Hätte der Treffer gegolten, hätte ich aus Prinzip protestiert. Aber könnte mit dem Tor leben", bestätigte später die frühere Frankfurter Keeperin, das, was die Fernsehbilder ohnehin verrieten.
Das Spiel begann bei Sonnenschein, die Treffer fielen jedoch bei heftigen Schneeschauern, die den Rasen praktisch unbespielbar machten. Zum Schluss rutschten die Spielerinnen weg, während der Ball einfach liegen blieb. löf
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