Frankfurt löst Potsdam ab: Sieg beim DFB-Hallenpokal
Der 1. FFC Frankfurt hat den 1. FFC Turbine Potsdam als Hallenpokalsieger des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) abgelöst. Die Hessinnen bezwangen am Samstag im Finale in Magdeburg den FCR Duisburg klar mit 4:0 und sicherten sich 5000 Euro Preisgeld.
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Zweifache Torschützin im Finale: Lira Bajramaj. (Archivbild) Magdeburg. Der fünfmalige Turniersieger Potsdam war überraschend schon im Viertelfinale am SC 07 Bad Neuenahr gescheitert, der das Neunmeterschießen mit 8:7 für sich entschied.
Vor 4682 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften Getec-Arena in Magdeburg war Frankfurt im Endspiel klar überlegen. Die japanische Weltmeisterin Saki Kumagai, Svenja Huth und zweimal Fatmire Bajramaj sorgten für die entscheidenden Treffer. Dabei hatte das Turnier alles andere als erfolgversprechend für Frankfurt begonnen. Gegen den VfL Wolfsburg hatte es eine 1:3-Niederlage gesetzt. Doch mit dem 2:0 gegen den Hamburger SV schoss sich der 1. FFC in die Erfolgsspur. Es folgten ein 2:0 gegen Jena, ein 5:2 im Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen und der 8:7-Erfolg im Neunmeterschießen im Halbfinale gegen den Hamburger SV.
Ein besonderes Turnier war es für Frankfurts Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan. Mit sieben Treffern wurde sie Torschützenkönigin und nach dem Finale von den Trainern auch zur besten Spielerin der Veranstaltung gewählt. Beste Torfrau wurde die ehemalige Magdeburgerin Almuth Schult von Potsdam-Bezwinger Bad Neuenahr.
Insgesamt 100 Tore konnten die Zuschauer in Magdeburg bejubeln. Drei Partien wurden erst im Neunmeterschießen entschieden, wobei der Hamburger SV gleich zweimal dem Nervenkitzel ausgesetzt war. Im Viertelfinale hatten die HSV-Spielerinnen gegen Bayern München das bessere Ende für sich, in der Vorschlussrunde kam dann gegen den späteren Turniersieger Frankfurt das Aus.
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