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Heimpleite gegen Braga: 1:2 - Hoffenheim nach Europa-League-Premiere enttäuscht

1899 Hoffenheim ist in der Europa League noch nicht angekommen. Die „Nagelsmänner” wollen in die K.o.-Runde, der Auftakt ging jedoch in die Hose.
Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann war zwar zum Scherzen aufgelegt, aber auch verärgert nach der Niederlage. Foto: Uwe Anspach Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann war zwar zum Scherzen aufgelegt, aber auch verärgert nach der Niederlage.
Sinsheim. 

Von wegen glanzvoller Europapokal-Abend: 1899 Hoffenheim verpatzte in einer halbvollen Rhein-Neckar-Arena seine Premiere in der Europa League.

Sichtlich enttäuscht und verärgert fuhren Trainer Julian Nagelsmann und seine Profis nach dem 1:2 (1:1) im ersten Gruppenspiel gegen Sporting Braga nach Hause. „Die hätten wir aus dem Stadion schießen müssen”, sagte Abwehrspieler Ermin Bicakcic.

Torschütze Sandro Wagner schüttelte ebenfalls ratlos den Kopf: „Die wissen wahrscheinlich selbst nicht, wie sie diese drei Punkte mitgenommen haben”, sagte der Nationalspieler über den Gegner. Fünf Tage nach dem 2:0-Coup gegen den FC Bayern in der Bundesliga zahlte der Tabellenzweite bitteres Lehrgeld gegen den Neunten der portugiesischen Liga.

„Das war eine unverdiente und völlig unnötige Niederlage für uns. Wir müssen mit 3:0 in Führung gehen, da hat die Konsequenz ein bisschen gefehlt. Es ist sehr, sehr ärgerlich, dass wir ein Spiel verloren haben, in dem wir besser waren”, sagte Nagelsmann, der die Mannschaft auf fünf Positionen umgebaut hatte und auf Torjäger Mark Uth (Fußprellung) verzichten musste.

Vor nur 15 714 Zuschauern in Sinsheim brachte Nationalstürmer Wagner die Gastgeber in Führung (24. Minute). Joao Carlos (45.) und Dyego Sousa (50.) drehten kurz vor und nach der Pause die Partie. Wie schon beim Aus in der Champions-League-Qualifikation gegen den FC Liverpool zeigte sich Hoffenheim noch nicht abgezockt genug und offenbarte Abwehrschwächen, die auf internationalem Niveau gnadenlos bestraft wurden.

„In den ersten 20 Minuten waren wir die bessere Mannschaft. Danach hätten wir mehr Tore machen müssen. Die zweite Halbzeit war sehr schlecht von uns”, sagte Pavel Kaderabek, der auf dem rechten Flügel viel Dampf machte, im ersten Durchgang aber auch eine dicke Chance vergab.

„Wenn es 3:0 steht, glaube ich nicht, dass der Gegner zurückkommt”, sagte Nagelsmann angefressen. Seine Erfahrungen auf der internationalen Bühne - im Vergleich zur Bundesliga? „Insgesamt weniger Netto-Spielzeit”, erklärte der 30-Jährige. „Südländer haben ein Talent dafür, Zeit von der Uhr zu nehmen. Ich glaube der Torwart hat sich bei jedem Ball 16 Mal im Strafraum gerollt.”

(dpa)
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