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Volleyball: 2:3 – Kampf der United Volleys wird am Ende nicht belohnt

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Berlin. 

Alles, was aus Frankfurter Sicht bei dem Krimi im Berliner Hexenkessel gefehlt hat, war ein Happy End. Die United Volleys Rhein-Main haben einmal mehr bewiesen, mit dem Titelverteidiger aus Berlin auf Augenhöhe zu sein. Am Ende konnten sie die fünfte Wiederholung des Standard-Finales zwischen dem deutschen Rekord-Volleyballmeister VfB Friedrichshafen und Berlin nicht verhindern. Die 2:3 (23:25, 28:30, 25:19, 26:24, 10:15)-Niederlage im dritten und entscheidenden Halbfinalmatch beendete eine erfolgreiche Saison, in der die United Volleys wieder näher an die beide dominierenden Clubs heran rückten.

Es waren nur Kleinigkeiten, die der Routine den Vorteil vor der temperamentvollen Jugend verschafft haben. In erster Linie der hochklassige breite Kader. Von der Bank kamen bei Berlin international erprobte Spieler. Zweistellig gepunktet haben bei Berlin gleich sechs Spieler, vor allem die beiden Mittelblocker, die vom eingewechselten Sebastian Kühner sehr häufig ins Spiel gebracht wurden. Die Gäste lebten hauptsächlich von Christian Dünnes. Der Kapitän zeigte im letzten Match seiner langen Karriere noch einmal seine Klasse. Mit 30 Punkten war er der überragende Scorer. Auch Jan Klobucar (21 Punkte) konnte erneut überzeugen, doch hinter der ersten Sechs kam bei den Gästen eben keine solch geballte Kraft wie bei Berlin.

Beide Teams haben stark abgewehrt, es gab viele spektakuläre Ballwechsel. Der erste Satz war praktisch schon in trockenen Tüchern. Die Gäste haben die Probleme in der gegnerischen Annahme mit guten Angriffen zu einer 18:12-Führung genutzt. Die Berliner haben daraufhin fast die gesamte Sechs gewechselt. Doch entscheidend war eher, dass die Hessen plötzlich keinen Ball versenken konnten.

Im zweiten Durchgang erkämpften sich die United Volleys vier Satzbälle, keinen konnten sie nutzen. Beim 28:29 blieb Klobucar im Block hängen. Entmutigt waren die Gäste noch lange nicht. Mit einer verbesserten Annahme- und Angriffsleistung zogen sie im Satz drei auf 17:10 und 22:12 davon. Auch wenn Berlin noch einmal herankam, ließen sich die Gäste den Satzgewinn nicht mehr entgehen. Im vierten Durchgang holten sie einen Vier-Punkte-Rückstand auf, wehrten einen Matchball ab und konnten noch zum 2:2 ausgleichen. Den letzten Durchgang entschieden die Berliner im Tiebreak.

(löf)
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