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Frankfurt Skyliners: Abschied mit Tränen: Max Merz beendet Profilaufbahn

Von Der 23 Jahre alte Co-Kapitän der Frankfurter will sich in Zukunft auf seine Laufbahn als Unternehmensberater konzentrieren.
Auch die Berliner spendeten Trost: Bogdan Radosavljevic (links) und Max Merz. Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Auch die Berliner spendeten Trost: Bogdan Radosavljevic (links) und Max Merz.
Frankfurt. 

Als es vorbei war und Max Merz die letzten Schritte auf dem Profi-Parkett absolviert hatte, da konnte der 23-Jährige die Tränen nicht mehr zurückhalten. Da musste sich der Co-Kapitän der Skyliners von seinen Teamkollegen erst einmal tröstend in die Arme nehmen lassen. Doch dass er den richtigen Weg eingeschlagen hat, davon zeigte sich der Basketballer wenig später überzeugt.

Der 83:71 (36:34)-Bundesligaerfolg der Frankfurter am Samstag über Alba Berlin war vor 4900 Zuschauern in der Ballsporthalle nicht nur der Saisonabschluss für die Hessen, die die Play-offs verpasst haben. Es war auch der Abschied des 2009 vom MTV Kronberg an den Main gewechselten und seit vier Jahren mit einem Profi-Vertrag ausgestatteten Merz von seiner großen Leidenschaft. Von nun an möchte der gebürtige Regensburger, der gerade seinen Bachelor in „International Business“ abgeschlossen hat, berufliches Neuland betreten. Bei verschiedenen Praktika will er in den Bereich der Unternehmensberatung hineinschnuppern und sich in dieser Branche etablieren.

Bilderstrecke Frankfurt Skyliners schlagen Alba Berlin mit 83:71
Was für ein Abschied! Mit 83:71 besiegen die Skyliners im letzten Saisonspiel Alba Berlin. 4900 Zuschauer sehen zum Ende der Spielzeit den sechsten Frankfurter Sieg gegen die Hauptstädter in Folge. Wir haben die Fotos!Max Merz gegen Elmedin Kikanovic (Alba Berlin)AJ English gegen Elmedin Kikanovic (Alba Berlin)

Die Entscheidung hatte Merz sich reiflich überlegt, sie 20-mal geändert und viele Gespräche mit der Familie sowie später mit den Verantwortlichen der Skyliners geführt. Diese hätten den ehrgeizigen Sportler gerne weiterverpflichtet: „Das hat es nicht einfacher gemacht.“ Doch er sei sich sicher, dass es Zeit sei, andere Schwerpunkte in seinem Leben zu setzen.

Trainer Gordon Herbert bedauert den Abgang des Aufbauspielers sehr. „Er hat für viel Intensität im Team gesorgt. Und er war es auch, der in der vergangenen Saison Jordan Theodore zum Arbeiten gebracht hat“, sagte der Kanadier mit Blick auf den überzeugenden US-Amerikaner. „Es war schön, Max heute noch mal in so einem hervorragenden Spiel zu sehen.“

Dazu wäre es beinahe nicht gekommen. Denn am Donnerstag war Merz im Training umgeknickt, wurde aber rechtzeitig wieder fit, um ein letztes Mal, zumindest für längere Zeit, unter den Korb zu treten. „Mein Herz schlägt für Basketball“, erklärte er. Doch werde er jetzt nicht in einer unteren Liga auftauchen, sondern sich anderen Dingen widmen, auf die er jahrelang verzichten musste.

Die Skyliners planen nun ohne ihn, aber mit einer laut Herbert „guten Basis“ aus den drei ausländischen Spielern Quantez Robertson, Mike Morrison und Shawn Huff, dessen Vertrag bis 2018 verlängert wurde, sowie den jungen Deutschen, zu denen möglichst Stefan Ilzhöfer zählen soll.

Für Berlin geht es derweil am Wochenende in den Play-offs gegen München weiter, Ulm trifft auf Ludwigsburg, Bamberg auf Bonn und Bayreuth auf Oldenburg.

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