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Reiten: Adventsturnier in der Frankfurter Festhalle hat viele Höhepunkte

Von Kurz bevor die Weihnachtsglocken erklingen, gibt sich die Elite der Spring- und Dressurreiter ein Stelldichein in Frankfurt. Die festlich geschmückte Festhalle bietet einen würdigen Rahmen für ein großes vorweihnachtliches Event.
Sie ist einer der Stars beim Frankfurter Reitturnier in der Festhalle: Olympiasiegerin Isabell Werth. Foto: Stefan Lafrentz (imago sportfotodienst) Sie ist einer der Stars beim Frankfurter Reitturnier in der Festhalle: Olympiasiegerin Isabell Werth.
Frankfurt. 

Von der Qualität her müssen die Frankfurter Veranstalter wie seit Jahren mit dem parallel stattfindenden Fünf-Sterne-Turnier in London konkurrieren. Was das Ambiente anlangt, ist die vom 14. bis 17. Dezember stattfindende Veranstaltung in der Festhalle konkurrenzlos. Für Mitveranstalterin Ann Kathrin Linsenhoff ist das Flair, das dieses Turnier umgibt, eine Herzensangelegenheit. Nicht nur der Parcours und die Tribünen, sondern die gesamte Festhalle erinnern an das Fest der Liebe und nicht zuletzt die von ihr initiierte Weihnachtsbaum-Aktion, die auch in diesem Jahr für Freude unter den Kindern sorgen wird. Jeder Besucher ist eingeladen, eingepackte Geschenke – beschriftet nach Eignung für Mädchen oder Jungen sowie Alter – unter den riesigen Weihnachtsbaum im Foyer zu legen, die dann nach dem Turnierende an Einrichtungen verteilt werden, die Kinder und Jugendliche betreuen, deren Familien es nicht gut geht. Kinder stehen auch beim Designen der Hindernisse im Vordergrund. Das Kronberger Veranstalter-Ehepaar Ann Kathrin Linsenhoff und Klaus-Martin Rath verteilt schon seit zwei Wochen jede Menge Farben, Papier und Hindernisse in Frankfurter Kinder-Betreuungseinrichtungen, wo mit viel Phantasie die Hindernisse ein originelles Aussehen bekommen. Das schönste wird dann während des Turniers prämiert.

Isabell Werth am Start

Das Ambiente ist das eine, der sportliche Wert das andere. Zwar sind die ersten Meldungen noch nicht eingegangen, doch einen Monat vor dem Beginn kann davon ausgegangen werden, dass namhafte Stars im Sattel in der Festhalle zu sehen sein werden. Garant dafür ist allein schon die hochwertige Ausschreibung der Veranstaltung. Drei Weltranglistenspringen, der Höhepunkt ist der „Große Preis von Hessen“ am Sonntag, locken nicht nur mit guten Preisgeldern, sondern auch mit der Aussicht, gegen Jahresende noch einen Sprung in der Weltrangliste machen zu können.

Noch hochkarätiger ist das Dressurprogramm. Frankfurt ist wohl das einzige Hallenturnier der Welt, bei dem alle Prüfungen der Großen Tour (Grand Prix, Grand Prix Special, Grand Prix Kür) sowie Finalprüfungen der größten internationalen Nachwuchswettbewerbe geritten werden.

Weltweit einmalig ist der „Nürnberger Burg-Pokal“. In dieser 1992 ins Leben gerufenen Prüfung für sieben- bis neunjährige Pferde wurden bereits unzählige spätere Weltmeisterpferde oder Olympiasieger vorgestellt. Die zwölf bei ganzjährig verteilten Turnieren qualifizierten Pferde werden sowohl von Nachwuchsreitern als auch von arrivierten Stars im Sattel vorgeführt. Die namhaftesten in diesem Jahr sind die sechsmalige Olympiasiegerin und siebenmalige Weltmeisterin Isabell Werth (Rheinberg), Mannschafts-Welt- und Europameisterin Helen Langehanenberg (Billerbeck) und Lokalmatador Matthias Alexander Rath (Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb).

Tickets für das Festhallen Reitturnier sind im Internet unter www.adticket.de oder Hotline 0180/60 50 400 erhältlich.

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