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Silvesterläufe: Am Jahresende noch am Anfang

Für die Trainingspartnerinnen war es der erste Wettkampf nach einem Aufenthalt in der Höhe. Den Sieg schnappte sich die Leverkusenerin Klosterhalfen.
So früh in der Vorbereitung läuft’s noch nicht für Gesa Krause. Foto: Harald Tittel (dpa) So früh in der Vorbereitung läuft’s noch nicht für Gesa Krause.
Trier. 

Es lief noch nicht recht zum Jahresausklang bei Gesa Felicitas Krause. Bei Sambaklängen, Konfettiregen und dem Sieg der Leverkusenerin Konstanze Klosterhalfen kam die Frankfurterin beim 28. Silvesterlauf von Trier in 16:39 Minuten nur auf Rang 13.

„Ich stehe erst am Anfang meines Trainingsaufbaus. Die ersten drei Kilometer gingen, aber dann wurde es sehr schwer“, sagte die 25-Jährige, die seit einem Jahr für den die Traditionsveranstaltung ausrichtenden Verein startet. Für die Europameisterin über 3000 Meter Hindernis war es der erste Wettkampf nach einem Höhentrainingslager auf Langlaufskiern im italienischen Livigno. Dorthin hatte die Athletin von Trainer Wolfgang Heinig auch dessen Tochter, die deutsche Marathonmeisterin Katharina Heinig, begleitet. Die Sportlerin der LG Eintracht Frankfurt wurde auf der Fünf-Kilometer-Strecke durch die Trierer Altstadt in 16:21 Minuten Fünfte.

Mehr als 10 000 Zuschauer am Straßenrand feierten Titelverteidigerin Klosterhalfen, die nach 15:33,2 Minuten strahlend ins Ziel rannte. Die 20-Jährige sagte später: „Ich glaube, es war diesmal noch lauter als letztes Jahr.“ Zweite hinter Klosterhalfen wurde Salome Nyirarukundo aus Ruanda in 15:50,2 vor der für Kassel startenden Äthiopierin Melat Yisak Kejeta in 15:52,4 Minuten.

Klosterhalfen, Europameisterschaftszweite in der Halle über 1500 Meter und U23-Cross-Europameisterin, bewies eine starke Frühform. „Am Anfang war es locker. In der vorletzten Runde habe ich dann gedacht: Lauf’ mal!“, sagte sie. Der Saisonhöhepunkt ist allerdings noch weit: Wie Krause und Heinig will auch Klosterhalfen bei der EM im August im eigenen Land überzeugen. „Alle Anstrengungen dienen Berlin“, bestätigte die Hindernis-Spezialistin, die bei der Weltmeisterschaft in London durch einen unglücklichen Sturz für Schlagzeilen gesorgt hatte. „Jetzt heißt es noch schuften, schuften, schuften.“

Bei den Männern, deren Rennen über acht Kilometer ging, ließ sich der Marokkaner Zouhair Talbi als Sieger in 23:09,5 Minuten feiern. James Sugira aus Ruanda und Alfred Cherop aus Kenia rannten auf die Plätze zwei und drei. Beste Deutsche waren Martin Sperlich (Friedrichshafen) als Fünfter und der Wattenscheider Hendrik Pfeiffer als Sechster. „Ich bin schon einige tolle Silvesterläufe wie zum Beispiel in Bozen gerannt. Aber Trier setzt da noch mal eins drauf“, sagte Sperlich, der EM-Zehnte über 5000 Meter.

Beim angesprochenen Rennen in Italien waren für die Frauen ebenfalls fünf Kilometer ausgeschrieben. Dabei wurde Diana Sujew (LG Eintracht Frankfurt) in einem hochklassig besetzten Rennen in 17:01 Minuten Neunte.

(dpa,kaja)

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