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Tennis: Aufschlag für das Hessen-Trio

Von Kronberg, Bad Homburg und Rüsselsheim schieben sich gegenseitig die Favoritenrolle im eigenen Land zu.
Seit fünf Jahren dabei: der Ägypter Karim Maamoun, Spitzenspieler des TEVC Kronberg. Foto: Gerhard Strohmann Seit fünf Jahren dabei: der Ägypter Karim Maamoun, Spitzenspieler des TEVC Kronberg.
Frankfurt. 

Tennis-Fans, die die Mannschaftsspiele in den höheren Klassen live verfolgen, werden oft vor Probleme gestellt. Sie wissen häufig nicht, wer die Spieler sind und wer für ihren Verein startet. Bei den drei hessischen Regionalliga-Teams ist das nicht zu befürchten. Da es im Vergleich zu 2016 wenig Fluktuation gab, sind fast alle Akteure den Besuchern vertraut. Noch etwas eint das hessische Trio: Die Frage nach dem Primus im eigenen Land beantworten alle mit dem Hinweis auf die Mitbewerber.

„Jahrelang winkten die Hessenmeister, wir auch, ab und verzichteten auf den Aufstieg“, sagt Jochen Mittag, der Sportwart des TEVC Kronberg. „Das hat sich geändert. 2011 wagte es Eintracht Frankfurt als erster hessischer Verein, in die Regionalliga aufzusteigen. Seitdem hat der Hessenmeister im Erfolgsfall nie mehr verzichtet.“ Mittags eigener Verein stieg in die Regionalliga Südwest 2015 auf und belegte in der ersten Saison Rang fünf. „Wir sind jetzt stärker, weil die Doppel, 2016 selten erfolgreich, nunmehr eingespielt sind“, sagt er.

Der einzige Neue ist Patrick Elias, ein Kronberger, der jedoch erst jetzt den Weg in den Verein fand. Der 24-Jährige, der über Zweitliga-Erfahrung verfügt, dürfte an Position fünf nicht viele Matches verlieren. Die Spieler, die in der Meldeliste vor ihm stehen, haben sich alle bestens bewährt. Der Ägypter Karim Maamoun, seit fünf Jahren im Victoriapark aktiv, wird auf der Weltrangliste um Platz 280 herum notiert und hat 2016 als Spitzenspieler vier von fünf Duellen gewonnen. Den Job an zwei werden sich wie im Vorjahr der Italiener Claudio Fortuna und der Spanier Baque Toledo teilen (2016 je 4:0-Siege). Dahinter folgen Sami Reinwein und Timon Reichelt, als Sechster ist Routinier Andreas Weber vorgesehen, der jedoch am ersten Wochenende fehlt.

Der TC Bad Homburg muss erst einmal auf seine beiden Spitzenspieler Mirza Basic und Nikola Milojevic verzichten. Sowohl der Bosnier als auch der Serbe stehen in der Weltrangliste so hoch, dass sie ab dem 26. Juni an der Qualifikation für das Traditionsturnier in Wimbledon teilnehmen und deshalb am Tag vorher nicht auf Sand spielen wollen. Beide sollen später aber eingesetzt werden. „Der Rest gab mir die Zusage für die ganzen vier Wochen“, sagt Ralph Weißenberger. Der neue Sportchef und Headcoach der Kurstädter will über eine verstärkte zweite Mannschaft Eigengewächse heranziehen. Vorerst spielt aber das bewährte Team: hinter dem frisch gekürten Hessenmeister Julien Lenz die Verstärkung Caio Garcia Silva aus Spanien, der Italiener Eduardo Dischinger, Milen Ianakiev, Kai Wehnelt und Luca Marquard.

Am meisten verstärkt hat sich der TVH Rüsselsheim. An eins spielt der eingedeutschte Bolivianer Hugo Dellien. An zwei werden abwechselnd der Belgier Joran Vliegen und der Italiener Luca Pancaldi antreten. Der Chilene Ricardo Urzua Rivera, Luca Gelhardt und das Eigengewächs Kai Lemke wiesen 2016 eine ausgeglichene Bilanz auf, vor Lemke steht noch Neuzugang Tim Rützel. „Wir haben die dicken Brocken am Anfang. Hauptsache nicht mit 0:4-Siegen starten“, sagt Sportwart und Chefcoach Uwe Wingert, der die Runde zum Spektakel machen will. „Für die Bewirtung sorgen wir selbst, die Spieler bleiben am Abend nach den Matches, trinken, essen und unterhalten sich mit unseren Fans.“

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