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Basketballer wollen wichtigen Schritt zur WM machen

Mit einer makellosen Bilanz gehen Deutschlands Basketballer in den zweiten Teil der WM-Qualifikation. Ein Sieg in Estland - und das Ticket für China ist zum Greifen nahe.
Will mit dem DBB-Team in Estland gewinnen: Nationalspieler Dennis Schröder. Foto: Swen Pförtner Will mit dem DBB-Team in Estland gewinnen: Nationalspieler Dennis Schröder.
Tallinn. 

Die deutschen Basketballer um NBA-Profi Dennis Schröder wollen einen großen Schritt in Richtung Weltmeisterschaft 2019 in China machen.

Nach bislang sechs Siegen in sechs Qualifikationsspielen tritt das Team von Bundestrainer Henrik Rödl heute (18.00 Uhr) bei Außenseiter Estland an. Das Wichtigste zum Duell:

AUSGANGSLAGE: Mit einem Sieg in Tallinn und einem weiteren Erfolg am Sonntag in Leipzig gegen Israel wäre der Sprung zur WM-Endrunde perfekt. In der Gruppe L liegt die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes mit jeweils zwei Siegen gegen Serbien, Georgien und dem bereits ausgeschiedenen Österreich punktgleich mit Griechenland an der Spitze. Sechs Spiele stehen noch aus, die besten drei Teams jeder Gruppe lösen das Ticket für die WM im kommenden Jahr (31.8.-15.9.).

HISTORIE: Bislang war ein deutsches Team fünfmal bei einer WM dabei, zuletzt setzte es vor acht Jahren ohne den damals pausierenden Superstar Dirk Nowitzki, der inzwischen seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet hat, das Vorrunden-Aus. Die beste Platzierung gelang 2002 in den USA mit der Bronzemedaille.

PERSONAL: Im Vergleich zu den beiden Testspiel-Niederlagen beim Supercup in Hamburg am vergangenen Wochenende kommen die beiden Spanien-Legionäre Johannes Voigtmann und Andreas Obst in den Kader. Sie rücken für Andreas Seiferth und Jonas Grof nach. Angeführt wird das Team von Aufbauspieler Schröder (Oklahoma City Thunder) und dem zweiten NBA-Profi Maximilian Kleber von den Dallas Mavericks.

GEGNER: Estland schaffte mit Heimsiegen über Israel und Großbritannien den Sprung in die zweite Qualirunde, besitzt gefährliche Distanzschützen, gehört aber nicht zur europäischen Güteklasse. Vielen deutschen Fans ist noch der frühere Bamberger Gert Kullamäe ein Begriff, dessen Sohn Kristian spielt inzwischen im Nationalteam und für Baunach in der 2. Liga.

(dpa)
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