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Bayern-Debüts vor großem Asien-Trip

Diese Strapazen gehören längst zum Geschäft. Der FC Bayern geht wieder auf große Sommertour. Vor der 13-tägigen Reise nach Asien lockern die Münchner Stars beim Sponsorentermin die Muskeln. Ein weiterer Weltmeister bleibt daheim.
Neuzugang James Rodriguez freut sich auf sein Debüt für den FC Bayern. Foto: Felix Hörhager Neuzugang James Rodriguez freut sich auf sein Debüt für den FC Bayern. Foto: Felix Hörhager
München. 

Vor der Bayern-Tour nach China und Singapur dürfen sich zwei neue Stars auf ihr Debüt freuen. Nach den ersten Tagen in München könnten Rekordeinkauf Corentin Tolisso und Real-Leihgabe James Rodríguez beim Telekom-Cup am Samstag in Mönchengladbach erstmals im neuen Trikot auflaufen.

„Wenn James fit ist, kann er spielen”, sagte Trainer Carlo Ancelotti und stellte seinem Wunschspieler einen 45-Minuten-Einsatz in Aussicht. Seit Mittwoch ist der WM-Torschützenkönig beim deutschen Fußball-Rekordmeister, der 41,5 Millionen Euro teure Tolisso ist sogar schon seit Montag im Einsatz.

Nach dem traditionelle Sponsorenturnier stehen dann mehr Anstrengungen für die Bayern-Stars an. Am Sonntag hebt ihr Sonderflieger zu einer 13-tägigen Reise nach Asien ab, bis zum 28. Juli zeigt sich das Meister-Ensemble in China und Singapur. „Die Reise wird beides beinhalten: wirtschaftliche und sportliche Interessen. Wir wollen uns dort unseren Fans und unseren Partnern präsentieren”, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. „Aber auch der sportliche Wert ist gar nicht so schlecht. Wir spielen gegen namhafte Clubs.” Vor einem Jahr war das Team in die USA gedüst.

Nach zwei Freundschaftsspielsiegen in der aktuellen Vorbereitung gegen unterklassige Gegner beim 4:1 gegen Wolfratshausen und beim 9:1 gegen Erlangen-Bruck geht es nun gegen namhaftere Gegner. Beim Telekom-Cup kommt es zu einem Spiel gegen Hoffenheim und danach zu einem weiteren gegen Gladbach oder Bremen. In Asien sind der FC Arsenal, der AC Mailand, der FC Chelsea und Inter Mailand Gegner mit Weltruhm. „Die Spiele dort sind attraktiv”, sagte Mats Hummels. Und die Clubs können in dem boomenden Markt ihre Eigenvermarktung vorantreiben.

Bei der Asien-Tour soll zudem jeden Tag trainiert werden. „Alles ist mit Carlo Ancelotti abgestimmt. Die Spieler können sich auf so einer Reise auch gut kennen lernen, speziell die neuen Spieler können sich gut integrieren”, sagte Rummenigge. „Und man darf nicht vergessen: Wenn wir zurückkommen, sind immer noch drei Wochen bis zum ersten Bundesligaspiel. Deswegen sehe ich da überhaupt keine Problematik.”

Nicht dabei sind die Torhüter Manuel Neuer und Sven Ulreich, die nach Verletzungen ihre Reha in München vorantreiben sollen. Dafür hilft der 36-jährige Tom Starke noch einmal aus. Die Confed-Cup-Finalisten Joshua Kimmich, Sebastian Rudy, Niklas Süle und Arturo Vidal sind noch im Urlaub. Auch der verletzte Arjen Robben verzichtet auf den strapaziösen Trip bei schwülwarmen Bedingungen, Jérôme Boateng soll nach seiner Oberschenkelverletzung aus der Vorsaison ebenfalls in München an der Fitness arbeiten. Ergänzt wird der Kader durch einige Amateure- und U19-Spieler.

Der wirtschaftliche Nutzen überwiegt für die Vereine die Erschwernisse in der Saisonvorbereitung mit vielen Flugstunden, großer Hitze und Termin-Stress. „Da muss man hin”, sagte Präsident Uli Hoeneß mit Blick auf die Globalisierung. „Die Saison beginnt am 18. August erst spät. Daher bin ich der Meinung, dass nach der Rückkehr immer noch drei Wochen genug sind.”

(Von Christian Kunz und Manuel Schwarz, dpa)
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