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Frankfurter Radklassiker: Beim warmen Tee kehrt Degenkolbs Zuversicht zurück

Er trotzte der Kälte und dem Regen: John Degenkolb aus Oberursel landete am Ende auf Platz drei. Foto: Arne Dedert (dpa) Er trotzte der Kälte und dem Regen: John Degenkolb aus Oberursel landete am Ende auf Platz drei.
Frankfurt. 

Es dauerte eine Weile, bis die Kälte aus John Degenkolbs Körper verschwand. Auch eine Stunde nach der Zieldurchfahrt saß der Lokalmatador noch immer dick eingepackt im Pressezentrum und klammerte sich mit beiden Händen an einer Tasse mit warmen Roibusch-Tee fest. Die erste Enttäuschung nach seinem fünfeinhalbstündigen Kampf bei Regen und Kälte verflog auch nach und nach. „Es wäre definitiv mehr drin gewesen“, sagte der Oberurseler zunächst über seinen dritten Platz bei seinem Heimrennen Eschborn-Frankfurt. Denn das Pech im entscheidenden Zielsprint wurmte den Sprinter freilich. Allerdings nur kurz.

Den heißen Tee vor Augen, kehrte die Zuversicht bald zurück. „Der dritte Platz ist schon ein Erfolg. Ich bin zurück, stehe bei meinem Heimrennen auf dem Podium. Das ist das wichtigste“, meinte Deutschlands „Radsportler des Jahres 2015“. Lediglich bei drei anderen Rennen in diesem Jahr war er bisher besser platziert. Degenkolb konnte stolz sein auf sich und seine Mannschaft Trek-Segafredo. „Wir haben das Rennen mitbestimmt und ein super Rennen gezeigt. Auch am Ende waren wir in der großen Gruppe mit drei Fahrern vertreten.“

Der Sprinter selbst habe sich das gesamte Rennen über gut gefühlt, „wenn auch nicht sehr gut“. Der schlimme Trainingssturz im Januar 2016 mit der monatelangen Verletzungspause sei nun endgültig abgehakt. „Ich bin wieder voll mit im Spiel. Ab jetzt brauchen wir darüber nicht mehr zu reden“, meinte der 28-Jährige voller Optimismus.

In den nächsten Tagen wird Degenkolb im heimatlichen Taunus trainieren, ehe er in die USA fliegt und dort vom 14. bis 20. Mai an der Tour of California teilnimmt. Danach geht es zurück nach Oberursel, ehe die Tour de Suisse (10. bis 18. Juni) als letzte große Rundfahrt vor dem Saisonhöhepunkt Tour de France (1. bis 23. Juli) ansteht. Dazwischen steht noch die Deutsche Meisterschaft am 25. Juni in Chemnitz als Generalprobe an. Und dort wird es vermutlich wärmer sein als gestern im Taunus.

(joi)

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