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Fußball: Bruchhagen lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

Clubboss Heribert Bruchhagen ist beim HSV als Krisenmanager gefragt. Foto: Daniel Bockwoldt Clubboss Heribert Bruchhagen ist beim HSV als Krisenmanager gefragt.
Hamburg. 

Trainer Markus Gisdol genießt auch nach dem sechsten sieglosen Spiel des Hamburger SV hintereinander die Rückendeckung von Heribert Bruchhagen. In der „Hamburger Morgenpost“ (Dienstag) sagte der Vorstandschef des Fußball-Bundesligisten: „Wir werden eine Trainer-Diskussion nicht verhindern können, wenn es weitere Niederlagen gibt.“ Für Bruchhagen ist deshalb entscheidend, „dass wir uns überhaupt nicht daran beteiligen, mit keinem Satz“.

Dennoch nimmt Bruchhagen die Krise ernst: „Es ist Fakt, dass wir in Osnabrück, Hannover oder Mainz gegen Gegner verloren haben, gegen die das nicht nötig gewesen wäre. Da müssen wir Antworten finden, warum das so war.“ Nervös werde er nicht. „Ich habe so viele Jahre im Abstiegskampf hinter mir, ich lasse mich sicher nicht aus der Ruhe bringen“, sagte der 69-Jährige, der als Klubboss bei Eintracht Frankfurt in zwölfeinhalb Jahren lediglich zwei Trainer entließ. Nach dem 2:3 beim FSV Mainz 05 vom vergangenen Wochenende droht dem HSV am Samstag gegen Bayern München neues Ungemach. Bei den vergangenen sieben Auftritten im Volkspark gab es vier Niederlagen und nur drei Unentschieden. Der letzte Sieg datiert vom 26. September 2009. Unter Trainer Bruno Labbadia gewann der HSV 1:0. Und auch nach dem Spiel gegen die Bayern wird das Programm für den HSV mit der Partie bei Hertha BSC Berlin nicht einfacher.

Auch Gisdol hofft auf eine baldige Wende und sieht sich mit Bruchhagen nach wie vor auf Wellenlänge. „Meistens sind wir einer Meinung“, sagte der Hamburger Trainer schon nach der Niederlage in Mainz und versucht gelassen zu bleiben. „Wenn du gewinnst, dreht sich die Stimmungslage um drei Wolken nach oben, und wenn du verlierst, geht es drei Wolken nach unten.“ dpa/sid

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