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13 Vereine: Bundesliga-Rennen als Höhepunkt des Frankfurter Ruderfestes

Die neunte Auflage des Frankfurter Ruderfestes dürfte wieder viele tausend Zuschauer anziehen. Morgen beginnt die Veranstaltung auf dem Main, an der 13 Frankfurter Vereine teilnehmen.
Malerische Kulisse: Die Achter rudern in unmittelbarer Nähe der Frankfurter Skyline. Foto: Christian Klein Malerische Kulisse: Die Achter rudern in unmittelbarer Nähe der Frankfurter Skyline.
Frankfurt. 

Es ist schon ein imponierender Blick. Vor der malerischen Kulisse der Frankfurter Skyline gleiten die Achter majestätisch und schnell auf dem Main in Richtung Ziel. Im Rahmen des 9. Frankfurter Ruderfestes, das in dieser Woche begleitet von wahrscheinlich mehr als 70 000 Besuchern vom Mittwoch bis Sonntag stattfindet, werden am Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag in der 350 Meter langen Main-Arena zwischen der Untermainbrücke und dem Holbeinsteg bei freiem Eintritt Ruder-Rennen angeboten.

„Die Main-Arena hat sich als Austragungsort etabliert. Ich finde es toll, dass sich die 13 Frankfurter Vereine einem so breiten Publikum an der schönsten Stelle der Stadt derart präsentieren können“, erklärte Sportdezernent Markus Frank am Montag. Der Stadtrat hat dabei die Zusammenarbeit der Frankfurter Ruder-Vereine hervorgehoben. Dies sei etwas, „was nicht bei jeder Sportart so geläufig ist.“

Alle Rennen werden vom Frankfurter Regatta-Verein organisiert, einer bereits 1888 gegründeten Ruderleistungsgemeinschaft, der alle 13 Frankfurter Rudervereine angehören. „Um die Vereine an das Ruderfest noch enger zu binden, veranstalten wir am Sonntag als Novum den Frankfurter Achter“, erklärte auf einer Pressekonferenz gestern Andreas Gruchot, der Vorsitzende des Regatta-Vereins. Bei diesem Achter-Rennen melden die Vereine ihre Ruderer paarweise. Die Achter werden dann aus vier Vereins-Duos zusammengestellt, jeweils mit zwei Frauen und sechs Männern. Da jeder Ruderer die Trikots seines Vereins tragen wird, dürfen sich die Zuschauer auf eine bunte Veranstaltung freuen. Da bisher nur fünf Vereine ihre Meldungen abgegeben haben, werden voraussichtlich vier Boote aufs Wasser gehen, die im Punktesystem mehrmals gegeneinander antreten.

Der sportliche Höhepunkt ist die am Samstag stattfindende Bundesliga, bei der 18 Männer- und neun Frauen-Achter den Main herunter rasen werden. Die Rennen in der Frankfurter „Mainarena“ zwischen 10.15 und 19.30 Uhr (mit Pausen) bilden den Auftakt in die Saison 2018, in der wieder fünf Veranstaltungen anstehen. Da das Interesse abnahm, wurde die Erste und Zweite Männer-Bundesliga zusammen gelegt. Unter den „Abtrünnigen“ sind auch die beiden Boote der Frankfurter RG Germania.

In den neun bisherigen Bundesliga-Jahren waren die „Blauen“ stets der große Herausforderer des Abonnementmeisters aus Krefeld. Da jedoch einige Frankfurter in diesem Jahr aufgrund ihres Studiums oder aus beruflichen Gründen verhindert sind, entschlossen sich die Germanen dazu, eine einjährige Bundesliga-Pause einzulegen. Zum Auftakt steigt am Donnerstag (14 Uhr) die „Corporate Regatta“, bei der sich 13 Frankfurter Firmen-Vierer messen. Am Freitag (ebenfalls ab 14 Uhr) wird eine Universitäts-Regatta ausgefahren.

(löf)

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