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Bundesregierung fordert WM-Visum für Journalist Seppelt

ARD-Dopingexperte Seppelt erhielt kein Visum für WM in Russland. Foto: Jens Wolf ARD-Dopingexperte Seppelt erhielt kein Visum für WM in Russland.
Berlin. 

Die Bundesregierung hat die russische Regierung aufgefordert, dem ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt die Einreise zur Fußball-Weltmeisterschaft zu ermöglichen.

„Wir halten diese Maßnahme der russischen Behörden, Herrn Seppelt das Visum für ungültig zu erklären, für falsch”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. „Wir appellieren an die russische Staatsführung, diesem deutschen Korrespondenten die Einreise zur Berichterstattung über die Fußball-WM zu ermöglichen.”

Auch der Fußball-Weltverband FIFA sollte sich für die Visa-Erteilung an Seppelt „mit allem Nachdruck” einsetzen, forderte Seibert. Die freie Berichterstattung über die Weltmeisterschaft müsse gewährleistet werden. „Wir sind der Überzeugung, es stünde Russland als Gastgeber schlecht an, wenn es so offensichtlich die Presse- und Meinungsfreiheit vor den Augen der Welt beschnitte.”

Die ARD hatte am Freitag mitgeteilt, dass das vom SWR für Seppelt beantragte Visum für die Titelkämpfe vom 14. Juni bis 15. Juli für ungültig erklärt worden sei. Der Journalist stehe auf einer Liste der in Russland „unerwünschten Personen” und könne daher nicht in die Russische Föderation einreisen. Nähere Angaben zu den Hintergründen seien nicht gemacht worden, teilte der Sender mit. 

(dpa)
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