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Nach WM-Aus: DEB-Trainer Sturm: "Heim-WM sehr, sehr positiv"

Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm ist mit seinem Team trotz des Ausscheidens im WM-Viertelfinale zufrieden. Der 38-Jährige benennt allerdings auch Probleme, fordert bessere Nachwuchsarbeit und äußert Kritik an der Deutschen Eishockey-Liga.
Bundestrainer Marco Sturm war mit dem Abschneiden bei der WM zufrieden. Foto: Marius Becker Bundestrainer Marco Sturm war mit dem Abschneiden bei der WM zufrieden. Foto: Marius Becker
Köln. 

Für Deutschland ist die Eishockey-Heim-WM nach der 1:2-Niederlage geegn Kanada beendet. Gegen den Titelverteidiger bot das Team von Bundestrainer Marco Sturm im Viertelfinale einen großen Kampf, war aber letztlich im Angriff zu harmlos.

Sturm über seine Einschätzung der WM:

„Am Schluss war es doch eine gute WM für uns. Wir haben uns gesteigert von Spiel zu Spiel. Das ist genau das, was wir wollten. Die letzten beiden Spiele waren unsere besten. Wir sind schon wieder ins Viertelfinale gekommen als Underdog. Von daher sehe ich diese Heim-WM sehr, sehr positiv.”

Sturm zu den Gründen für die Viertelfinal-Niederlage:

„Die Kanadier waren einfach besser. Aber wir haben wieder zu lange zu viel Respekt gehabt. Aus solchen Niederlagen muss man aber einfach auch wieder lernen. Das machen wir auch.”

Sturm zum starken deutschen Torhüter Grubauer:

„Er war wieder eine Wand heute. Er hat uns die Chance gegeben, das Spiel zu gewinnen. Ich kann nur danke sagen, dass er gekommen ist.”

Sturm zu den Aussichten für die Zukunft:

„Schwer zu sagen. Denn es sind wahrscheinlich einige gute ältere Spieler in Zukunft nicht mehr dabei. Jetzt müssen die jungen Spieler Verantwortung übernehmen. Das ist noch schwierig bei uns in Deutschland. Man hat es hier ja wieder gesehen. Was ein Ehrhoff, was ein Seidenberg hier für uns in der Abwehr spielen, ist schon enorm. Die kann man so schnell nicht ersetzen. Da liegt noch viel Arbeit vor uns.”

Sturm zur Leistung von Seidenberg und Ehrhoff im Turnier:

„Seidenberg ist einer der besten Verteidiger im Turnier, Ehrhoff auch. Beide haben viele Minuten gespielt. Jedes Spiel immer über 20, 25 Minuten. Sie sind immer besser geworden. Der ein oder andere kann sich da was abschneiden.”

Sturm zu den deutschen Problemen beim Spielaufbau:

„Man muss sich halt auch an das internationale System halten. Es ist leider zu oft noch so, dass der ein oder andere doch noch andere Wege geht als es verlangt ist. Das hat aber auch mit unserer Liga zu tun. Man sieht den Unterschied bei Teams wie Kanada oder Russland. Die spielen halt in der besten Liga der Welt. Die haben das dann täglich. Bei uns ist das leider nicht so. Das ist der große Unterschied.”

Sturm zu den Chancen auf eine Verlängerung seines 2018 auslaufenden Vertrages:

„Ich bin für alles offen. Aber darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Das ist noch viel zu weit weg. Ich genieße aber die Zeit mit der Nationalmannschaft. Ich habe immer gesagt, dass mir das unheimlich viel Spaß macht. Nächstes Jahr haben wir wieder ein schönes Jahr vor uns mit Olympia und einer WM. Es wird nicht langweilig. Auch nicht für mich.”

Sturm auf die Frage, wer nun Weltmeister wird:

„Gute Frage. Die vier Mannschaften, die im Halbfinale stehen - da kann man fast auslosen. Es sind tolle Mannschaften. Jede hat das Zeug dazu. Vielleicht hat Russland jetzt einen kleinen Heimvorteil mit den vielen Zuschauern hier in Köln.”

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